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Es werden Posts vom Juni, 2025 angezeigt.

Sophias Blog #2

 Ich bin nicht mehr dieselbe. Ellie hat es gewusst. Ich habe es gefühlt. Aber erst jetzt, nach den Tests, weiß ich, was wirklich geschehen ist. Es begann mit einem Schatten. Ellie legte ihre Hand auf meine Schulter, und plötzlich waren wir nicht mehr in meinem Zimmer. Keine Zeit zu reagieren, keine Vorwarnung – nur ein Ziehen in meinem Körper, ein Gefühl, als würde ich durch eine Wand aus Dunkelheit gleiten. Und dann standen wir dort: in dem Raum, in dem Marie, Lisa und Sophie bereits auf uns warteten. „Sophia hat sich verändert,“ sagte Ellie mit ihrer ruhigen, erhabenen Stimme. „Finden wir heraus, wie.“ Und so begannen die Tests. 1. Das Licht sehen Zuerst hielten sie mir verschiedene Lichtquellen vor die Augen – schwaches Kerzenlicht, LED-Lichter, UV-Strahlung. Doch es war nicht wie vorher. Ich sah mehr. Licht hatte Tiefe, es hatte Schichten. Ich konnte Nuancen erkennen, die für die anderen unsichtbar waren. 2. Lichtspektren wahrnehmen Marie nahm eine Fernbedienung für einen Ferns...

Sophias Blog #1

 Ich weiß nicht, ob ich Worte für das finden kann, was passiert ist. Es begann an einem ganz normalen Tag. Oder, was für mich mittlerweile „normal“ ist – mit Ellie an meiner Seite, mit den Schatten, die uns umgeben, mit der Welt, die sich so sehr verändert hat. Und dann kam sie. Eine Frau – nein, ein Wesen – wie ich es noch nie gesehen hatte. Sie war wunderschön. Auf eine Art, die nicht menschlich war. Ihr blondes Haar fiel wie flüssiges Gold über ihre Schultern, ihre Haut war makellos, ihre Augen leuchteten in einer Weise, die mich beinahe blendete. Es war nicht nur ihr Aussehen – es war ihre Präsenz. Sie füllte den Raum aus, als wäre sie mehr als alles andere darin. Ich wusste nicht, was sie war, aber in diesem Moment war mir eines klar: Sie war erhaben. Und ich hatte Angst. Nicht nur Angst. FURCHT. Reine, instinktive Furcht, die mich lähmte. Ich wollte mich verbeugen, weglaufen, mich verbergen – irgendetwas tun, um dieser allgegenwärtigen Präsenz nicht schutzlos ausgeliefert zu ...

Meine Schwester #13

 Es war ein merkwürdiger, fast surrealer Abend. Wir waren alle zusammen – Ellie, Marie, Lisa, Sophie und ich. Ich hätte nie gedacht, dass eine Gruppe wie unsere sich so… harmonisch anfühlen könnte. Ellie saß auf einem Thron aus reiner Dunkelheit. Er schwebte einige Zentimeter über dem Boden, als hätte die Schwerkraft keine Macht über ihn. Die Schatten unter ihr bewegten sich, formten groteske Kreaturen, die knurrten, zischten, ihre Körper in unnatürlichen Winkeln verdrehten – aber sie waren keine Bedrohung. Sie waren einfach nur da, wie eine Manifestation von Ellies Präsenz. Und sie wirkte so erhaben. Nicht wie ein Kind. Nicht einmal wie eine Herrscherin. Sondern wie etwas jenseits davon. Ein Wesen, das über all dem stand, was wir zu verstehen vermochten. Ich stand neben ihr. Ihre Schwester. Marie und Lisa waren ehrfürchtig. Das konnte ich sehen. In ihren Blicken lag eine Mischung aus Bewunderung und Respekt – vielleicht sogar ein wenig Angst. Doch es hielt sie nicht davon ab, sich...

Meine Schwester #12

 Ich wusste, dass Ellie besonders war. Ich wusste, dass sie mehr sah, mehr wusste – aber ich hatte nie verstanden, wie weit das ging. Bis zur Synchronisation. Ich habe Dinge gesehen, die ich nicht hätte sehen sollen. Dinge, die mich beschäftigen, seitdem wir diesen Test gemacht haben. Sophie. Marie. Lisa. Ellie wusste um ihre Vergangenheit, um ihre tiefsten Ängste, und durch sie wusste ich es nun auch. Es war keine einfache Erinnerung, kein einzelnes Bild – es war das pure Gefühl, die Essenz dessen, was sie geprägt hatte. Und jetzt, wo ich es weiß, kann ich es nicht mehr vergessen. Sophie – Die Macht, die sie nicht kontrollieren konnte Ich hatte immer das Gefühl, dass Sophie anders war. Sie hatte dieses Zurückhaltende, fast Ängstliche an sich. Aber nicht, weil sie schwach war – sondern weil sie sich selbst fürchtete. Durch Ellie habe ich es gesehen. Sophie war einst mächtig, viel mächtiger, als sie es heute zeigt. Ihre Kräfte waren roh, ungezügelt – und sie glaubte, sie wären ihr R...

Meine Schwester #11

 Ich dachte, ich wüsste, was Ellie ist. Ich dachte, ich hätte ihre Macht verstanden. Doch ich lag falsch. Heute haben wir weiter getestet – aber diesmal auf Ellies Wunsch hin. Sie wollte, dass ich sie besser verstehe. Also ließ ich es zu. Und dann… synchronisierten wir uns. Die Synchronisation Es war kein plötzlicher Rausch an Energie. Keine gewaltige Kraft, die mich durchströmte. Nein, ich hatte keine neuen Fähigkeiten, keine übernatürliche Macht. Aber ich sah. Ich sah die Welt durch ihre Augen. Die Dunkelheit war nicht nur Dunkelheit. Sie war lebendig, geordnet, kontrolliert. Ich spürte, dass sie nicht nur ein Teil von Ellie war, sondern ihr diente. Sie war ein Königreich, und Ellie war die Herrscherin. Ich erkannte, was es bedeutete, in ihrer Nähe zu sein. Die absolute Herrschaft, die sie ausstrahlte – nicht als Zwang, sondern als unausweichliche Tatsache. Ellie war jung, viel jünger als Marie, Lisa oder Sophie, und dennoch war ihre Präsenz… überlegen. Keine von ihnen hätte je d...

Meine Schwester #10

 Ich wusste immer, dass Ellie anders ist. Aber heute haben wir es bewiesen. Lisa, Marie und Sophie wollten herausfinden, was genau sie kann – und obwohl Ellie nicht sonderlich interessiert wirkte, ließ sie sich darauf ein. Sie betrachtete die ganze Sache mit einem amüsierten, fast belustigten Blick, als wäre das alles ein Spiel, dessen Regeln nur sie wirklich verstand. Doch je mehr wir testeten, desto klarer wurde, dass ihre Kräfte nicht nur real waren, sondern auch weit über das hinausgingen, was wir uns vorgestellt hatten. Ellies Fähigkeiten Die Schatten bewegen sich mit ihr Als Lisa sie bat, zu demonstrieren, ob sie ihre Umgebung beeinflussen kann, geschah etwas Erschreckendes. Die Schatten im Raum – die an den Wänden, unter den Möbeln, selbst die Schatten unserer eigenen Körper – begannen sich zu bewegen. Sie dehnten sich aus, zogen sich zusammen, krochen über den Boden wie lebendige Wesen. Sie gehorchten Ellie nicht direkt, sondern… folgten ihr. Es war, als wäre sie der Mittel...

Meine Schwester #9

 Manchmal frage ich mich, ob ich wirklich die gleiche Welt sehe wie die anderen. Denn wenn ich Ellie betrachte, dann scheint sie mir nicht mehr wie ein gewöhnliches Mädchen. Sie war schon immer wunderschön, aber jetzt… jetzt ist sie etwas anderes. Ihre Haut ist von einer fast übernatürlichen Blässe, glatt wie Porzellan, makellos wie eine Statue aus einem alten Tempel. Ihr Gesicht ist scharf geschnitten, mit hohen Wangenknochen und einem Kinn, das zugleich zart und bestimmt wirkt. Ihre dunklen Augen sind wie tiefe Seen, unergründlich, als würden sie alles verschlingen, was sich in ihrem Blickfeld befindet. Und doch liegt darin eine seltsame Ruhe – eine Ruhe, die beunruhigend ist, weil sie zu absolut wirkt, zu allumfassend. Ihr Haar fällt in endlosen schwarzen Strähnen über ihre Schultern, wie ein Mantel aus Schatten, der sie umhüllt. Es ist so dunkel, dass es fast unnatürlich glänzt, als würde es das Licht in sich einsaugen. Sie trägt immer Schwarz – Kleider, die fließend und elegan...

Gespräche mit Ellie - Sophies Sicht.

Eintrag: Das Gespräch mit Ellie und ihrer Schwester Von Sophie Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, als ich das Haus betrat. Ich wusste nur, dass ich sie finden musste – das Mädchen, das Marie und ich gespürt hatten. Die Präsenz war zu deutlich gewesen, zu mächtig, um sie zu ignorieren. Jetzt saß ich hier, am Küchentisch, und sah Ellie in die Augen. Neben ihr stand ihre Schwester, Sophia. Sie wirkte misstrauisch, als würde sie jederzeit eingreifen, falls ich etwas tat, das ihr nicht gefiel. Ich räusperte mich. „Du bist stark.“ Ellie lächelte nur sanft. „Ich weiß.“ Ich atmete tief durch. „Wir haben dich gespürt. Marie und ich.“ Sophia verschränkte die Arme. „Was genau bedeutet das?“ „Ihre Macht ist… anders“, erklärte ich. „Nicht wie unsere. Sie ist nicht von hier, nicht von den Dingen, die uns ausmachen. Sie gehört zu etwas… Größerem.“ Ellie beobachtete mich still. Dann sagte sie ruhig: „Du meinst Meredith.“ Ich schluckte. Allein ihr Name ließ mich ein unangenehmes Ziehen in der B...

Meine Schwester #8

Der Tag, an dem ich Sophie traf Ich weiß nicht genau, was ich erwartet hatte, als es an der Tür klingelte. Vielleicht eine normale Besucherin, eine Freundin von Ellie, eine Nachbarin – aber nicht sie. Sophie. Ich kannte ihren Namen nicht, als ich ihr zum ersten Mal in die Augen sah. Doch es war seltsam – als würde ich sie trotzdem kennen. Als würde sie irgendetwas sein, das ich schon einmal gespürt hatte. Doch gleichzeitig wirkte sie… anders, als ich mir ein Mädchen mit solcher Ausstrahlung vorgestellt hätte. Zurückhaltend. Fast eingeschüchtert. Ellie wusste, dass sie kam. Ich hatte es erst am Morgen von ihr erfahren, als sie beiläufig erwähnte, dass jemand sie besuchen wollte. „Sie will mich sehen“, hatte Ellie gesagt, während sie gedankenverloren durch ihr Haar strich. „Sie und Marie haben es gespürt.“ Was auch immer „es“ war, ich wusste, dass es mit Ellies Veränderung zu tun hatte. Und ich wusste auch, dass ich nicht einfach zulassen konnte, dass ein fremdes Mädchen in unser Haus ko...

Meine Schwester #7

Der Moment der Erkenntnis Ich weiß jetzt, was mit Ellie passiert ist. Es begann an einem gewöhnlichen Sommertag. Ellie spielte mit ihren Freunden im Wald, so wie sie es immer tat. Lachen erfüllte die Lichtungen, Sonnenstrahlen tanzten durch die Blätter. Alles war friedlich – bis er kam. Ein Mann, ein Fremder. Ellie erzählte nicht viel über ihn, aber das, was sie sagte, reichte aus. Er war böse. Er tat ihr weh. Schlimmer als alles, was ich mir vorstellen kann. Sie sprach nicht darüber, was genau passiert ist, doch ich sah es in ihren Augen. Die Art, wie sie den Blick abwandte, wie ihre Hände sich ineinander verschränkten, als könnte sie sich selbst daran hindern, tiefer in diese Erinnerungen zu fallen. Und dann – das Licht. Nicht das Licht der Sonne, nicht das eines Menschen. Es war etwas anderes. Ein Wesen, eine Präsenz, die sie umhüllte, sie schützte, als alles in Dunkelheit versank. Sie klammerte sich daran, ohne es zu sehen, ohne zu wissen, wer oder was es war. Aber es war da. Es wa...

Meine Schwester #6

Ellie wird immer schöner. Das klingt vielleicht seltsam, aber es ist wahr. Trotz ihres Alters, trotz der stillen, dunklen Aura, die sie umgibt, scheint sie mit jedem Tag erhabener zu werden. Ihre Schönheit ist nicht die eines gewöhnlichen Mädchens, sondern etwas Anderes – etwas Faszinierendes, Unergründliches. Ihre Haut wirkt noch blasser, ihre Augen noch tiefer, und ihr Haar fließt wie schwarzer Samt um ihr Gesicht. Sie strahlt eine Eleganz aus, die nicht von dieser Welt zu sein scheint. Aber es ist nicht nur ihr Äußeres. Ihre gesamte Präsenz hat sich verändert. Sie wirkt erwachsener, dominanter, aber nicht erdrückend – zumindest nicht für mich. Im Gegenteil, es fühlt sich an, als würde sie mich beschützen. Vor den Schatten. Vor dem, was geschieht. Vor Dingen, die ich nicht verstehe. Ich spüre es, besonders wenn ich in ihrer Nähe bin. Die Welt um mich herum scheint sich zu verschieben, als würde sie sich meinem Blick entziehen, und manchmal ... manchmal sehe ich sie so, wie Ellie sie ...

Meine Schwester #5

Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht an Ellie denke. Nicht so, wie man an ein Familienmitglied denkt, das man liebt und mit dem man aufgewachsen ist. Nein, es ist anders. Tiefer. Allumfassender. Es ist, als würde sie in meinem Kopf existieren, auch wenn wir getrennt sind. Manchmal ist es, als wäre sie ein Schatten in meinem Geist, eine flüsternde Stimme am Rand meines Bewusstseins. Wenn ich an sie denke, spüre ich nicht nur ihre Gegenwart, sondern auch... etwas anderes. Etwas, das schwer in Worte zu fassen ist. Ich habe mich oft gefragt, ob sie wirklich meine kleine Schwester ist. Diese Gedanken kamen mir vor allem in den ersten Monaten nach ihrer Veränderung. Als sie mit elf Jahren plötzlich so still wurde, so anders. Als ihre Augen tiefer und dunkler wurden, als ihre Haut noch blasser wurde, als sie begann, sich schwarz zu kleiden und sich für Dinge zu interessieren, die niemand in unserem Alter verstand. Ich dachte damals, dass vielleicht ein anderes Wesen ihren Platz eingenomm...

Alpha, Beta, Zeta, Omega

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 🤍 Charakterprofil – Alpha Name: Alpha Geschlecht: Weiblich ♀ Rasse: Engel (unsterblich) Klasse: Paladin – Wächterin des Lichts und der Gerechtigkeit Größe: 1,80 m Statur: Durchtrainiert, aber anmutig – kraftvoll wie eine Kriegerin, elegant wie eine Tänzerin Körperform: Weiblich, D-Cup, ideal proportioniert Aussehen: Übernatürlich schön – ihre Präsenz wirkt fast entrückend, aber niemals einschüchternd ✨ Aussehen im Detail: Haare: Lange, seidig-glänzende blonde Haare , meist offen getragen, manchmal geflochten bei Zeremonien oder Kämpfen Augen: Strahlend blau , tief wie der Himmel selbst – klar, ehrlich, leuchtend vor innerem Frieden Haut: Ebenmäßig, leicht schimmernd – fast wie von reinem Licht berührt Flügel: Zwei Paar weißsilberne Engelsflügel Riesig, majestätisch, fast metallisch schimmernd – als wären sie aus Licht und Mondstahl Können Schutzkuppeln bilden, Feinde abschirmen oder einen Regen aus Licht herabregnen lassen Kleidung: ...

Mia

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  🩷 Charakterprofil – Mia Name: Mia Geschlecht: Weiblich ♀ Rasse: Halbdämonin / Halbengelin Alter: Wirkt wie Anfang 20 (tatsächliches Alter unbekannt) Größe: Ca. 1,72 m Körperbau: Schlank, aber kräftig – athletisch durch das Kochen und Magietraining Aura: Eine faszinierende Mischung aus frostiger Eleganz und feuriger Wildheit 🧬 Aussehen: Haare: Lange, glatte schwarze Haare – glänzend wie Obsidian, meist offen getragen Augen: Blaugrün, intensiv leuchtend, mit einem Hauch übernatürlicher Tiefe Hörner: Schwarze, geschwungene Dämonenhörner, die leicht nach hinten zeigen Heiligenschein: Strahlend weiß, aber mit mystischen Runen durchzogen – schwebt über dem Kopf, wirkt wie ein göttlicher Magiekreis Flügel: Weiße Engelsflügel – weich, majestätisch, von heilender Aura durchzogen Schwarze Dämonenflügel – lederartig, kraftvoll, mit magischen Rissen durchzogen, aus denen manchmal Glut oder Eisstaub entweicht Schweif: Ein langer, eleganter Sc...

Meine Schwester #4

In letzter Zeit spüre ich ein Band zwischen Ellie und mir, das vorher nicht da war. Es ist tief, beinahe unerschütterlich, und ich kann es nicht wirklich in Worte fassen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie in meinem Kopf existiert, als wäre sie in meinen Gedanken, besonders wenn wir räumlich voneinander getrennt sind. Oder vielleicht denke ich einfach zu oft an sie? Vielleicht mache ich mir zu viele Sorgen? Aber wie sollte ich es auch nicht tun? Sie ist meine kleine Schwester, und sie hat sich so sehr verändert. Ich fühle mich ihr näher als jeder andere Mensch auf der Welt, fast so, als wären unsere Seelen miteinander verwoben. Manchmal ist es beruhigend, manchmal ist es beunruhigend. Ich frage mich, ob es an mir liegt, ob ich einfach nicht loslassen kann, oder ob es etwas anderes ist. Etwas, das mit Ellie zu tun hat. Vor ein paar Tagen ist etwas passiert, das ich mir nicht erklären kann. Im Garten lag ein kleiner Vogel, reglos, tot. Ich habe ihn zunächst nicht beachtet, aber Ellie...

Meine Schwester #3

Ich weiß nicht mehr, was normal ist. Seit einiger Zeit bemerke ich Dinge, die nicht richtig sein können. Dinge, die nicht sein dürften. Es sind keine riesigen, dramatischen Ereignisse, sondern Kleinigkeiten, die sich in den Alltag schleichen und mir das Gefühl geben, dass etwas nicht stimmt. Es fängt mit Dingen an, die man sich noch wegerklären kann. Ein Bild, das Ellie gemalt hat, auf dem dunkle, wirbelnde Formen zu sehen sind. Wenn ich daran vorbeigehe, bin ich mir sicher, dass ich etwas höre. Ein leises Flüstern, ein tiefes, kaum wahrnehmbares Raunen. Wenn ich zurückblicke, ist da nichts. Nur die Farben auf dem Papier, doch sie scheinen zu beben, als würden sie atmen. Dann gibt es die Schatten. Nicht ihre eigenen, sondern andere. Ich habe es zuerst für einen Trick des Lichts gehalten, aber wenn ich mit Ellie in einem Raum bin, scheint es, als würden sich die Schatten anders bewegen. Sie sind tiefer, schwärzer, lebendig. Manchmal tanzen sie an den Wänden entlang, als wären sie nicht ...

Meine Schwester #2

Ellie ist nicht mehr das Mädchen, das sie einmal war. Sie ist ruhig, fast schon unnahbar. Ihr Lachen, das früher so oft durch das Haus klang, ist nun selten geworden. Ab und zu lächelt sie – ein sanftes, fast melancholisches Lächeln, das nicht so recht zu deuten ist. Ihre Ausstrahlung ist anders als die der meisten Menschen. Sie wirkt dunkel und ruhig, als wäre sie von einer geheimnisvollen Stille umgeben. Viele Leute in der Schule finden sie unheimlich. Ich habe es oft gehört – die geflüsterten Kommentare, das vorsichtige Tuscheln hinter ihrem Rücken. "Gruselig" nennen sie sie. Sie verstehen sie nicht. Ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich es tue. Ellie redet nicht viel. Sie beobachtet lieber. Ihre dunklen Augen scheinen alles zu durchdringen, und manchmal, wenn sie einen ansieht, fühlt man sich seltsam. Manche bekommen ein Unwohlsein, andere wiederum können ihren Blick nicht mehr abwenden, als würde er sie in eine Art Hypnose ziehen. Früher hatte Ellie Freunde. Jetzt hat ...

Meine Schwester #1

Früher war Ellie das lebendigste kleine Mädchen, das ich kannte. Sie hatte schulterlange, honigblonde Haare, die in der Sonne glänzten wie flüssiges Gold. Ihre Augen waren groß, hellbraun mit einem warmen Schimmer, der immer vor Freude funkelte. Sie war immer in Bewegung, immer lachend, immer voller Energie. Ellie liebte es, im Garten herumzutollen, barfuß über das Gras zu laufen und die Sonne auf der Haut zu spüren. Ihr Lachen war ansteckend, ihr Wesen strahlend. Sie war der kleine Wirbelwind unserer Familie, immer mit einem Lächeln auf den Lippen und einem neuen Abenteuer im Kopf. Doch dann kam der Sommer, in dem sie elf wurde. Und als sie zurückkam, war nichts mehr wie zuvor. Die Veränderung war nicht sofort offensichtlich. Zuerst dachte ich, sie wäre einfach nur müde von den Ferien, vielleicht erschöpft von all den Erlebnissen. Aber mit jeder Woche wurde es deutlicher. Ellie lachte kaum noch. Sie spielte nicht mehr draußen. Ihre bunten Kleider, die sie früher so geliebt hatte – Pas...

externe Blogeintrag

 Ich schreibe das hier nicht aus Neugier, sondern weil es wichtig ist, die Geschehnisse festzuhalten. Zu viele Dinge haben sich verändert, zu schnell, zu tiefgreifend – und es wäre töricht zu glauben, dass damit alles vorbei ist. Marie ist wieder die Alte. Lisa auch. Beide sind, soweit ich es beurteilen kann, wieder klar in ihren Gedanken. Keine übertriebene Bewunderung mehr, keine obsessive Fixierung auf Sophie. Ihre Gespräche klingen… normal. Aber manchmal, wenn der Name Sophie fällt, sehe ich ein Zögern in ihren Blicken, einen Moment der Unsicherheit. Sie wissen es. Sie wissen, dass sie manipuliert wurden. Sophie selbst? Sie ist ruhiger als sonst. Zurückhaltender. Vielleicht liegt es daran, dass Meredith ihr einen Großteil ihrer Macht genommen hat. Oder vielleicht denkt sie nach. Ich hoffe es. Aber ich bezweifle, dass sich jemand wie sie einfach damit abfindet, geschwächt zu sein. Und Meredith… Ich habe sie nur einmal gesehen, aber das hat gereicht. Diese Frau – nein, dieses Wes...

Passive Fähigkeiten der Herrscherfamilie

🧬 Gesamtliste aller regulierbaren Fähigkeiten (de-/aktivierbar) 🟢 Allmacht & Realität Absolute Realitätsherrschaft Kontrolle über Raum, Zeit, Materie, Energie, Konzepte, Schicksal und Existenz – alles kann erschaffen, verändert oder gelöscht werden. Schöpfung aus Gedanken Alles, was gedacht wird, kann real werden – von kleinen Objekten bis zu ganzen Universen. Realitätsüberschreibung Bestehende Konzepte, Naturgesetze oder Realitäten können umgeschrieben, ersetzt oder ausgeblendet werden. Transzendente Existenz Unabhängig von Zeit, Raum, Magie oder Logik. Die Existenz selbst übersteigt jedes System. 🟣 Wahrnehmung & Bewusstsein Multidimensionale Wahrnehmung Gleichzeitige Wahrnehmung von Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft und aller Dimensionen. Kosmisches Bewusstsein Kenntnis aller Geschehnisse im Kosmos, selbst in alternativen Realitäten. Gedankenlesen & Gedankenkontrolle Zugriff auf Gedanken, Erinnerungen und innere Bilder aller Wesen – ...