Der Wahnsinnige Manuel
Es war eine jener Nächte, in denen der Mond sich sanft auf der Oberfläche des stillen Teiches spiegelte und der Wind durch die Äste der Bäume flüsterte. Felisia stand dort, allein in der ruhigen Dunkelheit des Waldes, ihre Augen auf den funkelnden Sternenhimmel gerichtet, während der Duft der frischen Erde und die kühle Nachtluft ihre Sinne erfüllten. Es war der perfekte Ort für einen Moment der Stille. Doch an diesem Abend war sie nicht allein. Ein unbekanntes Wesen hatte sich ihr genähert, ohne dass sie es bemerkt hatte. Ein Mann, der sich selbst Manuel nannte. Er war kein gewöhnliches Wesen, sondern ein geheimnisvoller Fremder, der sich nicht zu den Göttern oder den Sterblichen zählen ließ. Etwas anderes lag in seinem Blick, etwas, das sich Felisia nicht erklären konnte, obwohl sie mit vielen Wesen in ihrem langen Leben bereits vertraut war. Manuel hatte von Felisia gehört, der mächtigen und gleichzeitig unergründlich anmutigen Göttin mit den Katzenohren und dem Katzenschwanz, ...