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Es werden Posts vom Februar, 2025 angezeigt.

19ter Blogeintrag

 Hallo, ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. Seitdem Lisa wieder da ist, dreht sich alles in meinem Kopf. Ihr Auftauchen hat etwas in mir geweckt, das ich fast vergessen hatte: Schuld. Reue. Aber auch Hoffnung. Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich ihr alles sagen soll. Ob ich ihr von den Dörfern erzählen soll, von den Menschen, die ich ausgelöscht habe, von dem, was ich geworden bin. Doch dann kam die Frage: Weiß sie es vielleicht schon? Wie hat Lisa mich überhaupt gefunden? Ich bin weit weg von zuhause, geflohen vor allem und jedem. Niemand hätte wissen können, wo ich bin. Und doch stand sie plötzlich vor mir. Ich musste es herausfinden. Also bin ich unsichtbar zu ihr geflogen, zu ihrem Zuhause. Ich habe ihre Gedanken gelesen, ihre Erinnerungen durchforstet. Ich habe gesehen, wie viel Mühe sie sich gemacht hat, mich zu finden. Sie wusste alles. Lisa hatte Nachrichten über die verschwundenen Dörfer und Städte gelesen. Über die Menschen, die spurlos verschwunden sind, und die...

18ter Blogeintrag

 Hallo, ich habe etwas getan, das ich mir früher nicht hätte vorstellen können. Vielleicht wollt ihr es gar nicht wissen. Aber wenn ich es nicht hier aufschreibe, bleibt es in mir und frisst mich auf. Vor ein paar Tagen bin ich einfach losgeflogen, weit weg von hier. Über das Meer, irgendwohin, wo mich niemand kennt. Dort war ein kleines Dorf. Einfach, friedlich... schwach. Und ich habe es zerstört. Einfach so. Es war wie, als würde ich ein Ameisennest zertreten. Kein Widerstand, kein Risiko. Nur ich, meine Kräfte und ihre Zerbrechlichkeit. Ich habe sie ausgelöscht, als wären sie nichts. Und das Schlimmste? Es machte mir nichts aus. Nicht im Moment. Es fühlte sich fast wie ein Spiel an. In den letzten Tagen habe ich so etwas immer wieder getan. Städte, Dörfer, Menschen. Manche haben versucht zu kämpfen, andere sind weggelaufen. Aber niemand hatte auch nur den Hauch einer Chance gegen mich. Es war... morbider Spaß, der mich durchströmt hat. Doch dann... ist etwas passiert. Lisa. Sie...

17ter Blogeintrag

 Hallo, es ist eine Weile her, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich musste nachdenken, mich ordnen... aber ich glaube, das hat nicht funktioniert. Ich bin nicht mehr die Marie, die ich einmal war. Vor ein paar Tagen habe ich etwas getan, das mich früher erschüttert hätte. Ich habe Menschen verletzt. Nicht absichtlich, jedenfalls nicht am Anfang. Ich habe mit meinen Kräften gespielt – eine Wand zerschmettert, etwas Schweres gehoben, mich unsichtbar gemacht, all die Dinge, die ich mittlerweile so mühelos tun kann. Aber dann... habe ich übertrieben. Sie waren einfach da. Zu nah. Und dann... der Aufprall. Schreie. Blut. Früher hätte ich geweint. Ich hätte gezittert vor Schuld und Reue. Aber da war nichts. Gar nichts. Keine Trauer. Kein Bedauern. Es war, als hätte ich nur ein Hindernis aus dem Weg geräumt, das mich nicht einmal wirklich interessierte. Lisa hat recht. Ich bin keine von ihnen mehr. Diese Leere... Sie könnte mich zerfressen, wenn ich es zulassen würde. Aber ich tu...

16ter Blogeintrag

 Hi, ich weiß nicht, was ich fühle. Oder vielleicht weiß ich es doch – nur möchte ich es nicht wahrhaben. Ich kann mich selbst kaum erkennen, so sehr hat sich alles verändert. Nicht nur mein Körper, meine Kräfte. Sondern auch mein Inneres. Ich habe immer mehr über die Menschen nachgedacht. Die, die unter mir herumlaufen. Und je länger ich das tue, desto mehr verabscheue ich sie. Sie sind so klein, so voller Gier, Neid und Hass. Sie leben ihr Leben, ohne nachzudenken, ohne etwas Größeres zu wollen. Alles, was ich spüre, ist ein endloses Summen von negativen Gefühlen. Es ist widerlich. Vielleicht... war Lisa nur ein Spiegel dessen, was die Menschen wirklich sind. Ich wollte sie sehen wie früher – als meine beste Freundin. Doch jetzt, wo ich alles spüre, alles weiß... erkenne ich, dass sie genau das war, wovor ich die Augen verschlossen habe. Ein Abbild dieser Menschheit, von der ich immer mehr Abstand brauche. Und dann sind da meine Kräfte. Sie wachsen weiter. Ich wachse weiter. Es i...

15ter Blogeintrag

Hi, ich habe lange nachgedacht, aber jetzt gibt es nichts mehr zu denken, nur zu fühlen. Oder besser gesagt... nicht zu fühlen. Ich habe beschlossen, meine Gefühle abzusperren. Es tut zu sehr weh. Alles. Lisa, dieser Streit, der Verlust... Es ist, als hätte ich ein Stück von mir selbst verloren. Aber ich habe keine Zeit, in diesem Schmerz zu ertrinken. Ich konzentriere mich jetzt auf mich. Auf das, was ich bin, auf meine Kräfte. Sie sind das Einzige, das mir geblieben ist – das Einzige, das mich definiert. Gerade fliege ich. Ich weiß nicht, wo ich bin. Eine Stadt liegt unter mir, die ich nicht kenne. Es ist Nacht, und die Straßenlaternen tauchen alles in ein kaltes, künstliches Licht. Es sieht schön aus, irgendwie, aber auch... traurig. Von hier oben sehe ich die Menschen wie kleine Punkte, die sich bewegen. Aber ich spüre sie. Ihre Gedanken. Ihre Gefühle. Und sie sind genauso hässlich wie die, die ich bei Lisa gespürt habe. Neid. Gier. Hass. Es sickert aus ihnen heraus wie Gift. Das m...

14ter Blogeintrag

 Hi, heute war einer der schwersten Tage meines Lebens. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll... Es fühlt sich an, als wäre alles auseinandergebrochen, was mir wichtig war. Ich habe zum ersten Mal jemanden Gedanken gelesen. Es war keine bewusste Entscheidung, es ist einfach passiert – und es waren Lisas Gedanken. Zuerst war ich überrascht, weil ich gar nicht wusste, dass ich so etwas kann. Aber dann... dann war ich schockiert. Lisa war besessen von meinen Kräften. Es war nicht nur Neugier oder Bewunderung. Es war Gier. Reine, unverfälschte Gier. Sie wollte Kräfte wie meine – unbedingt. Aber da sie selbst keine haben konnte, hat sie mich benutzt. Sie hat mich dazu gebracht, all diese Tests zu machen, nur um ihre Fantasien zu befriedigen. Sie war gierig, wie ein Kind, das nach einem Spielzeug schreit, das es nicht haben kann. Das war nicht die Lisa, die ich kenne. Meine Lisa war immer warmherzig, fürsorglich und loyal. Die Lisa, die ich in ihren Gedanken sah, war fremd, fast ersch...

dreizehnter Blogeintrag

 Hey, heute war ein langer, intensiver Tag, und ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll. Lisa kam am Morgen vorbei und hatte einen ganzen Plan, wie wir meine Kräfte testen könnten. Sie hatte alles genau durchdacht – Schritt für Schritt. Am Anfang klang es nach einer guten Idee, aber ich konnte spüren, dass etwas nicht stimmte. Lisa schien so eifrig, fast zu sehr. Ich hatte das Gefühl, dass sie mir etwas verschwieg, aber sie ist meine beste Freundin... also habe ich mitgemacht. Wir gingen an einen Ort, den sie gefunden hatte – irgendwo im Nirgendwo, weit weg von Menschen und neugierigen Blicken. Ein verlassener Fleck, umgeben von Bäumen und Feldern, still und unauffällig. Es fühlte sich fast surreal an, wie in einem Film. Die ersten Tests waren einfach: Steine hochwerfen, immer schwerere, größere. Dann Bäume. Fliegen und rennen, schneller als je zuvor. Es war nichts, was ich nicht schon kannte, aber Lisa wollte es immer weiter treiben. Sie wollte wissen, wie hoch, wie schnell, wie ...

Zwölfter Blogeintrag

 Hey, ich weiß nicht, wie ich diesen Tag in Worte fassen soll. Lisa und ich waren heute draußen, haben einfach die Zeit genossen, gelacht und geredet. Es war eigentlich ein schöner Tag – bis es das nicht mehr war. Lisa wollte mehr über meine Fähigkeiten wissen. Sie ist so neugierig und stellt immer wieder Fragen, die ich nicht immer beantworten kann. Heute ging es um Manipulation. Sie fragte, ob ich Menschen beeinflussen könnte – ihre Gedanken oder Gefühle. Ich wusste es nicht, und ehrlich gesagt wollte ich es auch gar nicht wissen. Der Gedanke, so etwas zu können, fühlt sich falsch an. Aber Lisa hat nicht locker gelassen. Sie hat gebettelt und gebettelt, bis ich schließlich nachgegeben habe. Ich wollte es nicht wirklich, aber ich wollte auch nicht, dass sie denkt, ich hätte Angst vor meinen Kräften oder würde ihr nicht vertrauen. Also habe ich es versucht. Zuerst war ich vorsichtig, fast ängstlich. Ich habe mich auf eine fremde Person konzentriert, jemanden, den wir nicht kannten,...

Elfter Blogeintrag

 Hey, ich fühle mich, als hätte ich einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die letzten Tage waren... interessant. Es war nicht einfach, mich mit allem abzufinden, was passiert ist, aber irgendwie habe ich es geschafft, Kontrolle über meine Fähigkeiten zu gewinnen – zumindest größtenteils. Ich entdecke immer noch neue Dinge, aber ich lerne, damit umzugehen. Heute war mein erster Tag zurück in der Schule, seit das Ganze angefangen hat. Es war seltsam, wieder da zu sein, fast als wäre ich jemand anderes. Aber gleichzeitig war es auch... normal. Keiner hat mich groß beachtet, abgesehen von ein paar bewundernden Blicken, die ich mittlerweile ignorieren kann. Ich denke, mein Auftreten hat sich geändert. Früher hätte ich mich in solchen Momenten unwohl gefühlt, aber jetzt? Ich bin selbstbewusster. In den Klassen habe ich gemerkt, dass ich Sachen schneller verstehe. Mein Gedächtnis ist unglaublich – ich kann mir jedes Detail merken, sogar Dinge, die ich nur flüchtig gelesen habe. Mathe, ...

Idee einer Geschichte

 Durch das unendliche Schwarz des Universums glitt sie, eine Göttin jenseits aller Vorstellungen. Ihr Körper bestand aus purem, leuchtendem Licht, das in Farben schimmerte, die keine sterbliche Seele je benennen könnte. Ihre Schönheit war kein Zufall, kein Produkt der Evolution, sondern ein perfektes, kosmisches Gesetz. Sie war die Verkörperung der höchsten Existenz, überragte Zeit, Raum und jegliches Verständnis von Macht. Sie kannte kein Ziel, keinen Ursprung – nur ihre unendliche Reise durch das Sternenmeer, angetrieben von einer Laune, einer plötzlichen Eingebung, die ihren grenzenlosen Geist streifte wie ein Windhauch. Dieses Mal führte ihr Flug sie zu einem Planeten, der von Göttern und Magie erfüllt war. Ein Ort, an dem göttliche Herrscher über Sterbliche wachten und wo uralte Kräfte in den Lüften wirbelten. Als ihre Ankunft sich ankündigte, bebte der Himmel, und der Äther selbst öffnete sich, als würde der Kosmos vor Ehrfurcht erzittern. Ihre Anwesenheit war eine Flamme, di...

Das Spiel einer Super Göttin

Der Himmel über Aelyon Prime riss plötzlich auf. Ein gewaltiges, goldenes Licht durchzog die dichte Wolkendecke, tauchte die Stadt der Titanen in einen blendenden Glanz. Millionen von Bewohnern sahen zum Himmel, als sich eine schlanke, weibliche Silhouette aus dem Strahl herabsenkte. Sie war anmutig, fast tänzerisch in ihrer Bewegung, als wäre sie ein Engel, der vom Firmament selbst entsandt wurde. Doch sie war kein Engel. Als die Strahlung nachließ, konnten die Augenzeugen sie endlich erkennen. Eine Frau von überirdischer Schönheit, mit makelloser Haut, langen, fließenden Haaren, die in tiefem Schwarz schimmerten, und funkelnden Augen, die die Farbe eines violetten Sonnenuntergangs hatten. Sie trug eine elegante, fast ätherische Rüstung aus einem Material, das wie flüssiges Sternenlicht wirkte. Jeder ihrer Schritte ließ den Boden erzittern, als ob die Welt selbst ihre Anwesenheit fürchtete. Sie öffnete die Lippen, und ihre Stimme hallte durch die Stadt – weich, fast verspielt, aber mi...

Update: Mehr über meine Fähigkeiten

 Hey, ich habe die letzten Tage damit verbracht, mehr über das herauszufinden, was ich kann. Es ist, als würde mein Körper mir immer neue Möglichkeiten zeigen – einige sind offensichtlich, andere habe ich durch Zufall entdeckt. Ehrlich gesagt, es wird langsam unheimlich, wie weit das alles geht. Hier sind die neuesten Fähigkeiten, die ich entdeckt habe: Perfekte Hyper-Reflexe Das ist mir zuerst aufgefallen, als ich einen Vogel beobachten wollte, der plötzlich vor mir aufflog. Ich konnte mich bewegen, bevor ich es überhaupt bewusst realisiert habe, fast instinktiv. Meine Reaktionen sind so schnell, dass es manchmal selbst für mich überraschend ist. In einer anderen Situation habe ich eine fallende Tasse aufgefangen, bevor sie den Boden berührte, ohne darüber nachzudenken. Energie-Absorption Das klingt vielleicht wie Science-Fiction, aber ich habe bemerkt, dass ich Energie aufnehmen kann. Zum Beispiel: Als ich im Sonnenlicht stand, fühlte es sich an, als würde ich die Wärme direkt in...

Meine Fähigkeiten - Neunter Blogeintrag

 Hey, ich wollte ein kurzes Update schreiben, bevor ich wieder rausgehe und weiter teste. Gestern habe ich zum ersten Mal wirklich versucht herauszufinden, was ich kann. Es war überwältigend, aber auch irgendwie faszinierend. Es fühlt sich immer noch surreal an, aber ich glaube, ich beginne langsam zu begreifen, wie sehr ich mich verändert habe. Hier ist eine Liste von dem, was ich bisher herausgefunden habe: Fliegen Das war das Erste, was ich bewusst ausprobiert habe, nachdem ich es aus Versehen vor Lisa gemacht hatte. Es fühlt sich an, als würde ich einfach meinen Willen bündeln, und dann hebe ich ab. Es ist nicht schwer, aber es erfordert Konzentration, um nicht zu schnell oder zu hoch zu fliegen. Es ist... frei und unheimlich zugleich. Hyper-Schnelligkeit Ich habe es erst bemerkt, als ich durch den Wald gerannt bin. Alles um mich herum verschwimmt, wenn ich schneller werde, aber ich sehe trotzdem klar, als hätte meine Wahrnehmung sich angepasst. Ich bin unglaublich schnell, abe...

Achter Blogeintrag

 Hey, es sind ein paar Tage vergangen, seit ich das letzte Mal hier geschrieben habe. Ich wollte es öfter tun, aber es fiel mir schwer, meine Gedanken zu sortieren. Alles ist so chaotisch und überwältigend. Ich habe die meiste Zeit allein verbracht, irgendwo im Wald oder an verlassenen Orten, wo mich niemand finden konnte. Ich wollte keinen sehen, wollte nicht reden, wollte einfach... verschwinden. Ich habe viel nachgedacht. Über das, was mit mir passiert, und über das, was ich Lisa gezeigt habe. Sie weiß jetzt, dass ich nicht mehr dieselbe bin. Aber was, wenn ich nie wieder ich selbst sein kann? Ich habe das Gefühl, dass ich langsam alles verliere, was mich ausgemacht hat. Heute ist Lisa zu mir gekommen. Sie hat mich gefunden, obwohl ich versucht habe, mich vor allen zu verstecken. Ich wollte nicht mit ihr reden, aber sie hat nicht locker gelassen. Sie hat gesagt, sie mache sich Sorgen um mich, dass sie mich nicht einfach aufgeben kann. Aber Lisa war... anders. Sie war nicht die s...

Die Begegnung mit dem Urdrachen

In den tiefsten Schatten des Universums, verborgen zwischen den vergessenen Nebeln der Schöpfung, ruhte eine uralte Macht, die selbst die ältesten Götter ehrfürchtig flüstern ließ – der Urdrachenvater, Ursprung aller Drachen. Sein Körper war eine lebendige Verkörperung kosmischer Urkraft, mit Schuppen, die wie geschmolzenes Sternenlicht funkelten, und Augen, die tiefer als die Ewigkeit selbst blickten. Felisia und Meredith schritten durch das Portal, das in seine verborgene Domäne führte. Die Luft vibrierte unter der Präsenz dieser uralten Entität. Die riesige Gestalt des Urdrachen ruhte auf einer steinernen Plattform, die über einer unendlichen Leere schwebte. Seine Augen öffneten sich langsam und fixierten die beiden Frauen – neugierig, aber nicht feindselig. „Ihr seid es also… die Herrscher, die über Gleichgewicht und Schicksal wachen.“ Seine Stimme war eine Resonanz durch Raum und Zeit, durch jede Existenzebene hindurch. Meredith trat vor, ihre schwarze Aura verschmolz mit der Dunk...

Vaelthor & Velythia

Bild
1. Ei der Drachenessenz Männliches Ei: Das männliche Ei hat eine matte, fast graue Schale mit einem zarten silbernen Schimmer. Es strahlt eine kühle, kraftvolle Aura aus, die Stärke und Potenzial verspricht. Weibliches Ei: Das weibliche Ei hat eine glänzende, goldene Schale, die im Licht schimmert und eine sanfte Wärme ausstrahlt. Es ist von einer magnetischen, beinahe überirdischen Aura umgeben, die bereits das immense Potenzial und die Schönheit des Wesens andeutet. Größe: Ca. 50 cm Durchmesser Gewicht: Männliches Ei etwa 20 kg, Weibliches Ei etwa 18 kg Besonderheiten: Keine physischen Unterschiede außer der Farbe der Schale (männlich: silbrig-grau, weiblich: golden-schimmernd). Liebe: Keine bewusste Emotion, aber eine angeborene Verbindung zu Felixiel & Meredith. Loyalität: Neutral, da kein eigener Wille vorhanden ist. Zugehörigkeit: Rein instinktiv. Sie gehören von Natur aus zu Felixiel & Meredith. Abhängigkeit: Absolut – ohne Schutz würden sie nicht überleben. ...

Siebter Blogeintrag

 Hey, heute war ein Tag, den ich nicht so schnell vergessen werde. Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich das überhaupt hier aufschreiben soll, aber ich brauche einen Ort, um alles zu sortieren. Ich war heute nicht in der Schule. Ich konnte einfach nicht. Die Blicke, die Fragen, das Gefühl, dass ich nicht mehr ich selbst bin – es wurde zu viel. Also bin ich in den Wald gegangen. Einfach weg. Ich hatte keinen Plan, wo ich hinwollte, und es war mir auch egal. Ich wollte nur alleine sein. Ich bin stundenlang herumgestreift, ohne nachzudenken. Die Bäume, die Vögel, das leise Rascheln der Blätter – es war beruhigend und beängstigend zugleich. Ich fühlte mich so einsam wie noch nie. Alles in mir schrie nach einer Antwort, nach irgendjemandem, der mir sagen könnte, was mit mir passiert. Aber natürlich gibt es niemanden, der das könnte. Ich dachte, ich wäre völlig allein, bis ich plötzlich meinen Namen hörte. Es war Lisa. Sie hatte mich gesucht – ausgerechnet sie. Ich wollte zuerst weglaufe...

Sechster Blogeintrag

 Hey, es sind ein paar Tage vergangen, seit ich das letzte Mal geschrieben habe. Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll. Alles fühlt sich so falsch an, aber ich kann es nicht mehr ignorieren. Mein Körper verändert sich weiter, und ich habe keine Ahnung, was ich tun soll. Es ist nicht mehr nur dieses „Ich sehe etwas besser aus als sonst“-Gefühl. Nein, es ist viel mehr als das. Meine Haut ist makellos – keine Pickel, keine Unebenheiten, einfach perfekt, wie aus einem Magazin. Meine Haare sind so dicht und glänzend, dass selbst Lisa es bemerkt hat. „Was machst du mit deinen Haaren?“, hat sie gefragt, und ich konnte ihr nur irgendwas von einem neuen Shampoo erzählen. Aber es hört nicht bei meinem Aussehen auf. Mein Körper fühlt sich... stärker an. Schneller. Beweglicher. Ich habe in Sport aus Versehen einen Ball mit so viel Kraft geworfen, dass er gegen die Hallenwand geknallt ist und alle mich angestarrt haben. Mein Lehrer meinte, ich hätte Glück, dass die Wand nichts abbekommen hat, u...