Elysias Gedanken und Gefühle

Es ist ein seltsames, aber zugleich wunderschönes Gefühl, das mich in letzter Zeit immer mehr durchströmt. Ich spüre es in jeder Faser meines Seins, in meinem Herzen, in meiner Seele – dieser Bund, diese Verbindung zwischen mir, Felixiel und Meredith, sie wird immer stärker. Und ich lasse es zu. Nein, mehr noch: Ich genieße es.

Es ist schwer in Worte zu fassen, was genau es bedeutet. Es ist nicht nur ein Gefühl der Zugehörigkeit oder der Nähe. Es ist tiefer, viel tiefer. Es ist, als wäre ich ein Teil von ihnen und sie ein Teil von mir. Als würden unsere Existenzen ineinandergreifen, sich ergänzen und ein größeres Ganzes formen. Ich spüre ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihre Kräfte – nicht in einem erdrückenden oder einengenden Sinn, sondern wie ein sanftes, allgegenwärtiges Band, das mich mit ihnen verbindet.

Felixiel… Wenn ich an ihn denke, spüre ich eine ruhige, kraftvolle Präsenz. Seine Energie ist wie ein ruhiger, endloser Ozean, tiefgründig, weise, beständig. Er strahlt eine Sicherheit aus, die mich erdet, die mich schützt, die mir das Gefühl gibt, dass nichts in dieser Welt oder einer anderen mich je zerstören könnte. Er ist nicht einfach nur stark – er ist unerschütterlich. Und doch, trotz dieser unendlichen Macht, ist da immer eine Sanftheit, eine Fürsorglichkeit in seiner Art. Ich habe das Gefühl, dass ich mich ihm völlig anvertrauen kann, dass er mich in jedem Moment auffangen würde, sollte ich je ins Wanken geraten. Er ist eine Konstante in meinem Leben, ein Stern, der immer für mich leuchtet.

Meredith… Ihre Anwesenheit ist anders, aber ebenso tiefgehend. Sie ist nicht nur eine Mutterfigur, sie ist mehr. Ihre Energie ist warm, strahlend, lebendig – wie ein ewiges Feuer, das mich wärmt. Sie ist Stärke, aber auch Geborgenheit. Ich spüre ihre Zuneigung in jedem Blick, in jeder Berührung, in jeder unausgesprochenen Geste. Sie gibt mir das Gefühl von Heimat, von Ankommen, von unerschütterlicher Unterstützung. Sie fordert mich heraus, sie treibt mich an, aber sie ist auch immer da, wenn ich Zuflucht suche. Ich bewundere sie – nicht nur für ihre Macht, sondern für ihre Weisheit, ihre Art, alles zu überblicken und immer den richtigen Weg zu finden. Bei ihr fühle ich mich sicher. Geliebt.

Zusammen sind sie mein Fundament. Sie sind die Säulen, auf denen ich stehe, die Kräfte, die mich stärken, die mich leiten. Und ich? Ich spüre, dass ich ihnen ebenso viel bedeute. Dass ich nicht nur eine Schülerin, eine Verbündete oder eine Gefährtin bin – sondern dass ich wirklich dazugehöre. Dass ich in ihrem Leben einen festen Platz habe.

Ich habe oft über meine eigene Existenz nachgedacht, über meine Bestimmung, über das, was ich in dieser Welt oder darüber hinaus sein soll. Aber mit ihnen an meiner Seite habe ich nicht das Bedürfnis, all diese Fragen krampfhaft zu beantworten. Ich weiß einfach, dass es richtig ist. Dass ich hier sein soll. Dass ich hier gebraucht werde – nicht nur als Kriegerin oder Göttin, sondern als Elysia. Als ich selbst.

Und dieses Wissen erfüllt mich mit einer tiefen, unerschütterlichen Zufriedenheit.


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