Der Golembeschwörer - Kapitel 2
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Kapitel 2 - Die Vorgeschichte
Vor der Beschwörung war Kajika eine Jägerin, die nicht nur gefährliche Wildtiere erledigte, die ihrem Heim zu nahe kam, auch durfte sie offiziell wegen der Nahrung auf die Jagd gehen. Auch wenn der Beruf des Jägers mit der Zeit abgewandelt wurde, blieb sie den alten Pfad treu.
Sie schulterte ihr Jagdgewehr und überprüfte nochmal die Spuren des Tieres, welches sie verfolgte.
An sich war das, was sie suchte, laut Erzählungen ein gefährliches Raubtier.
Also nichts neues, sowas kam schonmal vor. Ihre Aufgabe war es, dieses zu erlegen oder zu vertreiben.
Und derzeit lief es wohl aufs Vertreiben raus.
Das Tier scheint nicht mehr weit zu sein, bald würde sie es sehen können.
Nochmal ein Blick auf die Ladung, sie musste Feuerbereit sein. Gerade als sie Ihr Gewehr in die Hand nahm, leuchtete es plötzlich so Hell dass sie ihre Waffe aus der Hand fallen ließ und mit beiden Händen die Augen zuhalten musste.
Erst hörte sie die Stimmen, und als sie wieder sehen konnte erkannte sie, dass sie in einer ihr fremden Halle, mit vielen anderen Personen stand.
Luam hatte von seinem Meister ausgelernt. Er war, anders als sein Meister sehr bekannt und viele suchten ihn auf.
Viele hatten in seiner Region Probleme mit Geistern und anderen Übernatürlichen Phänomäen.
Luam konnte sich nicht erklären warum die Phänomäne immer mehr wurden, doch versuchte er es rauszufinden. Auch wenn er keine Ahnung hat, wie er das anstellen sollte.
"Bis dann..." gerade verließ ein junger Mann seine Hütte.
"Bis dann." gab Luam zurück und dachte wieder darüber nach, was dieser ihn erzählt hatte.
Dunkle Gestalten des Nachts. Das könnten einfache Personen oder Übernatürliche Wesen sein.
Es wurde auch ein Ort genannt.
Luam wollte nachsehen. Wenn es Geistwesen oder andere Phantome waren, musste er dem auf den Grund gehen.
Natürlich wollte er das nicht alleine erledigen. Luam war nicht dumm.
Fremde im Dorf würden Ärger bedeuten. Und wenn diese ihn sehen, heißt das Ärger für ihn.
Also musste er jemanden mitnehmen. Nur wer?
Gerade schloss Luam die Tür und drehte sich um.
Ihm wurde etwas schwindelig.
War das sein Blutdruck, oder waren das die Geister? Ihm wurde sonst nicht so schnell schwummrig.
Doch als er wieder in Ordnung war, erkannte er, dass er an einem Ort war, den er noch nie zuvor gesehen hatte.
Auch die Personen, die plötzlich um ihn herum standen, waren ihm fremd.
Aya trainierte im Dojo ihrer Familie.
Sie wiederholte immer wieder verschiedene Abfolgen von Techniken, die sie gelernt hatte um diese zu verinnerlichen.
Außer Ihrer Familie hatte sie selbst keine Freunde. Deswegen verbrachte sie den größten Teil des Tages mit dem Training ihres Schwertes.
Sie wollte so gut werden wie ihr Vorfahre Zatoichi.
Sie hörte die Stimme ihrer Mutter.
"Aya, das Essen ist fertig."
"Ja Mutter." rief sie zurück. "Ich komme."
Sie legte ihr Schwert an die Seite, ging zum Ausgang des Dojos, verbeugte sich nochmal in Richtung dieses und ging aus diesem auch heraus.
Das nächste an das sie sich erinnerte war, dass sie sich in einem ihr Fremden Raum mit ihr fremden Personen befand und überhaupt nicht wusste, wie sie dort hin gekommen sei.
Klarissa, die Prinzessin des Menschenreiches. Welches andere Rassen liebte, nur nicht die Menschen blickte voller Sorge auf die Berichte, der sich ausbreitenden Verderbnis.
Es war ja nicht so, dass sie sich in Sekunden über die Welt ausbreitete. Der Prozess war langsam.
Dennoch war er Bedenklich. Am Anfang ignorierte und mied man die Gebiete. Da der Prozess der Ausbreitung eher langsam erfolgte.
Mal ein Stück Heide hier, ein Feld dort. Ein Dorf da. Doch nach einiger Zeit war nicht nur ein Dorf betroffen, sondern ein Stück Land.
Sie selbst Prüfte auch die Landkarten nach.
Jedes Reich war betroffen. Das der Elfen, der Zwerge, der Dämonen, der Untoten und der Menschen.
Viele Unterarten, wie Feen die bei den Elfen lebten oder Gnome die bei den Zwergen lebten, und dergleichen waren genau so betroffen.
Nur die Götter und Engel blieben verschont, doch nur weil sie auf fliegenden Inseln lebten.
Obwohl Klarissa das bezweifelte, noch nie hatte sie eine fliegende Insel gesehen.
Gerade war sie noch in ihren Gedanken versunken, da klopfte es an der Tür.
"Mylady, die Helden sind eingetroffen. Jedoch..."
"Sprich..."
"Fehlt ein Held."
"Wie meint Ihr das?"
"Nun, es sollten 4 sein, doch in der Halle, die für ihre Ankunft vorhergesehen war, sind nur 3."
Etwas erschrocken, dennoch ernst sah sie den Boten an.
Wenn das stimmt was er sagte, kann das nur bedeuten, dass ein Held woanders landete und wahrscheinlich in Gefahr war.
"Ich werde ihn suchen."
"Aber wir wissen nicht, wo wir ihn finden können."
"Das werde ich schon herausfinden."
"Bitte besprecht das mit eurem Vater."
"Mein Vater hat genug mit den anderen Helden zu tun. Ich werde den letzten suchen und hier her bringen."
"Wie ihr meint, Prinzessin."
So machte sich die Prinzessin auf, und verließ das Schloss.
Im allgemeinen gibt es 8 Hauptrassen und viele Unterrassen.
Gezählt werden Menschen, unter ihnen leben Halblinge und Oger.
Dann gibt es Zwerge, welche mit ihren Vettern den Gnomen in Höhlen und Kavernen leben.
Dann gibt es Waldelfen, die mit Feen, Kobolden, sowie Nymphen in Wäldern leben.
Auch Dämonen leben mit Untoten in Regionen, die von den andern Rassen nicht bewohnt werden. Egal ob über oder Unter der Erde.
Orks, Trolle, Goblins, Zentrauen und Minotauren leben in den Steppenähnlichen Ebenen. Diese sind als die Wilde Horde bekannt.
In den hohen Himmeln wohnen die Boten der Götter, die Engel und die Götter selbst.
Zwar gab es noch andere Arten wie Dunkelelfen und Hochelfen, sowie Arachnen und Zyklopen, Echsenmenschen und Lamien, Satyre und Faunis, Werwölfe und Vampire, Meerjungfrauen und Tiermenschen sowie diverse andere.
Jedoch waren sie nicht so Zahlreich vertreten, dass man sie als große Rasse sehen konnte.
Meistens waren sie in kleinen Siedlungen versteckt in Wäldern, Höhlen oder anderen Ortschaften, zu den kaum jemand hinkam.
Und auch diese Rassen hatten ihre Verehrung zu diversen Göttern, die ihnen mitteilten dass die Helden nun angekommen sind.
So wurde jeweils 1 Botschafter von den großen Rassenbund ausgewählt, welcher ihre Aufwartung machen und mit den Helden zusammen arbeiten soll.
Denn das Schicksal der ganzen Welt stand auf dem Spiel.
Weiter gehts mit Kapitel 3: https://derwanderndemagier.blogspot.com/2023/08/der-golembeschworer-kapitel-3.html
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