Sarahs Mission #2 (Futanari, Superpower)

Sarah befand sich erneut auf einer Mission. Diesmal galt es nicht zu retten, sondern zu erkunden. Aufgrund ihrer immensen Kraft, Widerstandskraft sowie ihrer übermenschlichen Geschwindigkeit und Reflexe war sie für diese Aufgabe prädestiniert. Die vorangegangenen Einsätze waren problematisch verlaufen; ihre Naivität und ihr Hang, Gegner mit einer Art Spieltrieb restlos zu vernichten, hatten ihr Schwierigkeiten bereitet. Die drei Meter große, muskulöse Amazone schritt durch einen Vorort, der im Krieg zweier Mächte zerrieben worden war. Hier sollte sich ein Superwesen verbergen.

Trotz ihrer stattlichen Größe und der beachtlichen Proportionen ihres Oberkörpers bewegte sie sich mit einer fast statuarischen Ruhe; lediglich das Spiel ihrer Muskulatur in Hüften und Gesäß zeichnete ihre Schritte nach. Sie wirkte wie ein ultimatives Alpha-Wesen, geformt aus einer Substanz, der keine Gewalt etwas anhaben konnte.

Plötzlich zuckte ein Blitzstrahl über sie hinweg. Sarah bemerkte lediglich ein sanftes Prickeln und sah sich mit einem fragenden „Nanu?“ um. Als kurz darauf ein zweiter Blitz einschlug, wurde sie auf zwei Stimmen aufmerksam: Eine weibliche und eine männliche.

„Warum funktioniert es nicht?“, fragte die Frau. „Ich weiß es nicht“, antwortete der Mann.

Binnen eines Wimpernschlags stand Sarah vor ihnen. Der Mann erkannte die Gefahr sofort, riss seine Gefährtin mit sich und wich zurück.

„Was macht ihr da?“, fragte Sarah mit einer Mischung aus Neugier und Naivität. „Bleib zurück!“, rief der Mann und feuerte einen weiteren Blitz ab, der jedoch wirkungslos an ihr abprallte. Er war sichtlich angespannt, auch wenn sein Körper auf die überwältigende Präsenz der Amazone reagierte.

Die Frau, die einen Hauch von Sarahs Duft wahrgenommen hatte, kniff unwillkürlich die Beine zusammen und starrte fasziniert auf die massiven Muskelstränge der Fremden. „Fuck“, entwich es ihr, während erste Anzeichen ihrer Erregung nicht mehr zu verbergen waren. „Alles okay?“, fragte der Mann. „Mhm!“, log sie. Nichts war okay. Sie versuchte, dem Sog dieser blonden Macht zu widerstehen, doch das Gefühl von Erregung und ein tiefsitzender Drang zur Unterwerfung fluteten ihr Bewusstsein. Sie wollte dieser Präsenz dienen, ihr Spielzeug sein.

„Du bist schön“, sagte Sarah leise. „Danke“, antwortete die Frau mit einem Lächeln. „Bleib bei Sinnen!“, mahnte der Mann.

Doch die Entscheidung war bereits gefallen. Die Frau löste sich von ihm und stürmte auf Sarah zu. „Ich gehöre dir!“, rief sie, die Hände bereits ausgestreckt, um die Dominanz der Amazone zu erfassen. Ein Blitz des Mannes fuhr in die Frau, die daraufhin leblos zu Boden sank. Er wollte nicht zusehen, wie sie zum Spielzeug dieser Göttin wurde.

Sarahs Ausdruck veränderte sich. „Du hast mein Spielzeug kaputt gemacht“, stellte sie fest. Mit einem Satz war sie bei ihm. Ihre Faust traf ihn mit einer solchen Wucht und Geschwindigkeit, dass für das menschliche Auge nichts mehr als der Zusammenbruch zu erkennen war. Ihre Schläge zerschmetterten Knochen und Organe gleichermaßen; die physische Integrität ihres Gegners löste sich in einem Moment auf.

Sarah hielt inne. Die rote Spur auf dem Boden interessierte sie kaum. Ihr Fokus hatte sich gewandelt: Rettungsmodus. Es war ihr beigebracht worden, dass es gut sei, zu retten. Behutsam hob sie die Frau auf ihre Schulter und machte sich auf den Rückweg zum Außenposten.

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