Mutter Lea #6 (Super, Beauty, Omni)

 Der sechste Eintrag schon.
Puh... 

Ich habe viel niedergeschrieben.
Wenn es nach mir ginge, nicht genug. 
Es ist auch viel passiert, wovon ich nichts mehr weiß. Entweder hat mich das meine Mutter Lea vergessen lassen oder ich hab es Verdrängt. Oder es war beides.

Und ich weiß, das viele Leute die Aufmerksamkeit eines Goldfischs haben. Nichts gegen dich, der du das ließt.
Aber ich glaube ich muss das ganze mal auch etwas zum Ende bringen. Vielleicht mit diesem Eintrag, vielleicht mit dem nächsten.
Mal gucken.

Aber weiter gehts.

Als ich wieder alleine war und meine Mutter mal wieder fort war um grausame Rache an ihren ehemaligen Peinigern zu üben, war ich, dank ihres Befehls, allein... 
Ich konnte es echt nicht fassen, dass sie meinen Willen umgeschrieben hat.
Soweit ging sie noch nie. 

Was ich spürte war innerlicher Schmerz und Einsamkeit. Ich saß für Stunden in einer Ecke und war... ich war fertig. Ich konnte einfach nicht mehr. Meine Mutter war eine wirklich liebevolle Frau. 
Ich weiß noch wie sie sich um mich sorgte, um mich kümmerte und für mich da war.
Erinnert man sich noch, als ich die die Niederschrift begann? Wir rannten vor meinen Mobbern weg.
Sie hat mich immer unterstützt, denn damals war es ihr wichtig dass ich Sicher und Glücklich bin.
Ich erinnere mich noch an ihr Lachen, an die Zeit. An die Traurigkeit, ihre Sorgen.... und so vieles mehr.
Und dann... gingen wir in diese Höhle. Diese verdammte Höhle.
Ich war ja da und fand nichts... Innerlich wollte ich einfach sterben, ich wollte aufgeben. also legte ich mich hin. Doch... es passierte nichts. War ja klar.
Ich lag da bis zum Abend. Allein, ohne etwas zu essen oder zu trinken. Ohne irgendwas. Nur ich und der kalte Boden. 
Mein einziger Wunsch war, das dies alles enden würde.

Als ich die Augen schloss.... sah ich ein Licht. Ich öffnete die Augen und es war weg.
Ich muss sagen, es war schon dunkel draußen und Lea war immer noch nicht zuhause.
Eigentlich wollte ich auch nicht dass sie zurück kommt.
Weinte ich? vielleicht. Das weiß ich nicht mehr. Ich erinnere mich nur noch an den Schmerz.
Und das Licht... Ich weiß nicht genau was passierte und los war, vielleicht schlief ich ein. Aber da war ein Licht. Woher es kam weiß ich nicht. Warum es da war? weiß ich nicht. Und irgendwann  realisierte ich... es kam aus mir. Aber wieso? 
Ich habe die Wände der Höhle nicht berührt. War es weil ich die Tochter meiner Mutter war? 
Ich habe ihren Duft eingeatmet und war ab und an direkt an ihr.
Damals verstand ich gar nichts und stellte Vermutungen auf. Aber dieses Licht gab mir Hoffnung. Hoffnung, dass ich vielleicht etwas ändern könnte. Aber wie? Ich wusste ja nicht mal: Wie.

Meine Mutter kam in der Nacht wieder. Und ... es war nicht mehr meine Mutter.
Sie sah nicht mal mehr ansatzweise so aus.
Es war ein Abbild einer perfekten Göttlichen Entität. Erhaben, über allem stehend, Unnatürlich perfekt schön und übernatürlich erotisch. Dass kein Mensch in ihrer Nähe den Anblick ertragen könnte ohne dass sein System zusammen bricht.
Kennt ihr die Aussagen? Dryaden sind so schön, dass man erblindet? Das ist bei ihr im Ansatz der Fall. Im Ansatz? Ja, weil, wenn du sie siehst erblindest du nicht. Du liebst sie, du willst sie, kein Körper stellt sich auf Paarung ein und auf sofortigen dauerhaften Orgasmus. Deine Libido wird so stimuliert, dass du auf den Boden zusammenbrichst, aus dem Mund sabberst, voller Lust zuckst und deine Säfte deinen Körper verlassen, als würden sie den Boden selbst schwängern wollen oder als würde ihre Existenz dich sofort schwängern.
Ich erkannte dies, doch seltsamerweise betraf mich das nicht. 
"Ich bin wieder da."
Ich sah sie nur an und antwortete "Willkommen Zuhause."
"Zuhause?" fragte sie. Als wüsste sie nicht was das ist.
"Wie dem auch sei..." Sie schwebte in die Mitte des Raumes und ein pulsierendes Leuchten ging von ihr aus.
Eine Weile sah ich sie an und ging dann auf mein Zimmer. Sie kümmerte sich nicht um mich.

Dieses Leuchten das aus mir kam, hatte einen Grund. Das wusste ich, aber nicht welchen.
Wollte mich irgendwas schützen? War es der Überrest meiner Mutter? Ich wusste es nicht.

Diese Nacht hatte ich einen Traum. 
Ich sah meine Mutter, also meine echte Mutter. Nicht das Wesen was im Anwesen mit mir lebte. Oder existierte.
Sie sagte nur: "Es tut mir leid."
Ich erkannte, dass sie das war. Sie machte sich sorgen, so wie immer. Ach meine liebe Mama.
Sofort wollte ich zu ihr und sie in den Arm nehmen, doch dann wachte ich auf.
Ich ging in den Wohnbereich wo sie immer noch schwebte. 
"Was machst du da?" fragte ich sie.
Doch sie blickte mich nur kurz an, als hätte eine fliege gesummt.

Ich konnte das nicht mehr, ich ertrug das nicht mehr.
Es war mir alles Zuviel.
Ich bäumte meine ganze Verzweiflung auf, meine Wut, mein Schmerz, meine Einsamkeit, meine Trauer. Alles und ließ es heraus. Ich schrie sie an. Ich weiß nicht mehr was ich schrie. Ich weiß nur dass ich schrie. 
Wenn ich mich versuche zu erinnern, höre ich einen Ton. wie ein Tinnitus. Als wäre alles von diesem Geräusch überlagert wurden.

Und dann? Ja dann hatte ich einen Blackout. Es war weiß... ich weiß nicht was passierte. Ich weiß nur noch, da war ein Licht. Ein sehr helles Licht. Nicht dieses Goldene von Lea, sondern ein weißes reines Licht. Etwas was selbst ein Blatt Papier oder Schnee nicht erzeugen kann. 
Und für einen Augenblick stand sie da, meine Mutter. Sie war da. Sie war zurück. Nicht diese Übernatürliche Gestalt die alles und jeden in ihren Bann zieht, welche so erotisch ist dass man Kinder von ihr möchte. Sondern meine Mama.
Und sie blickte mich an. Voller liebe und Dankbarkeit.

Ich verstand nicht was vor sich ging. Überhaupt gar nicht.
Und das verstehe ich bis heute nicht. Aber das war nicht von Dauer. 
Sie wandelte sich wieder zu dem was sie vorher war. Noch schöner, noch erotischer. Noch extremer.
Mein Verstand reagierte über. Ich bekam eine Panik Attacke. Da war sie, meine Mama dann war dieses Ding dieses absolute perfekte wesen welches ich meine Seele opfern würde.
Das waren meine Gedanken.
All die Wut, der Hass, die Trauer wandelten sich in Verlangen, Lust und Liebe.
Ich fing an dieses Geschöpf zu lieben, zu verehren, ich wollte mich ihr hingeben.
Heute weiß ich. Sie griff ein, sie konnte diese Gefühle in mir nicht ertragen und dachte ich wäre gegen sie. Also hob sie einige innere Blockaden in mir auf, dass ich sie liebte. Sie verehrte und ich weiß noch wie ich sie anbettelte von ihr geschwängert zu werden.

Und... naja, also geschwängert hat sie mich nicht. Aber ... ich kann nicht glauben dass ich das schreibe.
Irgendwas in ihr arbeitete. Ich denke, dass meine Mutter kämpfte. 
Denn sie küsste mich. Innig, intensiv. Und es war das schönste was ich jemals gefühlt habe. Ich starb. Ich starb wirklich. Mein Körper zuckte vor Ektase, meine Vagina arbeitete, meine Säfte flossen aus mir heraus. Ich spritze in Rekord ununterbrochen ab. Ich sabberte und gierte. Alles war schön. Endlich war ich im Himmel. Und dann.... das nächste an was ich mich erinnerte war.... ich lag auf dem Sofa.

Meine Mutter lag auf dem Boden. Nicht das perfekte Wesen, es war sie und ich....
Ich war anders....

Nun was ist passiert?
Als ich diesen Ausbruch hatte... nein gehen wir weiter zurück.
Als ich mich immer wieder Lea angenähert hatte, habe ich ihren Duft aufgenommen. Normalerweise treibt er Menschen in den Wahnsinn, da sie mich aber davor bewahrte, passierte mir das nicht.
Aufgrund der DNA fing mein Körper an sich zu verändern. Langsam und unbewusst.
Meine Gefühle die ich irgendwie immer wieder hatte, verstärkten diese Veränderung. Und sie reichte aus, bis es anfing in mir zu arbeiten. Darum leuchtete ich auch. Und das kleine Leuchten hat ausgereicht um meine Mutter von dieser Veränderung nur Kurzfristig zu befreien. Allein durch meinen Gefühlsausbruch.
Und dann kämpfte sie mit aller Macht und gab mir ihre Macht, durch diesen Kuss.
Ich starb. Ich starb wirklich, wie ich es schonmal erwähnte, doch diese Macht erweckte mich wieder.
Und da war ich, und sie. 
Ich hatte meine Mama wieder.

Natürlich verstand ich nichts. Wichtig war mir dass sie in Ordnung ist. also fasste ich sie an. Und ich erkannte alles. Ihre ganze Gesundheit. 
Ohne Nachzudenken konzentrierte ich mich darauf sie zu heilen und Gesund zu machen.
Ihren Verstand, ihren Körper. Alles an ihr.
Und ich blieb bei ihr, bis sie aufwachte.

Und ich?
Nun, ich bin jetzt ein Superwesen. Doch werde ich die Fehler meiner Mutter nicht wiederholen.
Natürlich ertappe ich mich auch, wie ich Arrogant werde. Jeder Tag ist ein Kampf mich selbst nicht zu verlieren. Die Kräfte nicht zu nutzen. Nicht einfach den nächsten idioten komplett zu vernichten. 
Störende Autos, Menschen oder was auch immer zu pulverisieren.
Und ich wünschte manchmal ich würde es tun.
Aber ich möchte ich bleiben.

Meine Mutter behielt ihre Erinnerung und wurde wieder sie selbst.
Ich selbst half ihr alle Probleme aus ihren Leben zu entfernen.
Und ich wählte den Weg eines Normalen Mädchens. Ich ließ meinen Körper altern, damit meine Mutter auch eine normale Frau... als ältere Tochter hat. Ich bestand die Schule. Machte eine Ausbildung, ein Studium gabs auch und eröffnete eine Firma, die ich leitete.

Nut manchmal sehe ich wie Schwarz gekleidete Menschen mich beobachten.
Sie wissen also bescheid.... Na... um sie werde ich mich wohl kümmern müssen.



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