Meine Schwester..... #9
Tagebuch des 18. Juni
Autor: Elias
Ich sollte das niemals zugeben.
Nicht einmal mir selbst.
Doch hier bin ich, schreibe es auf, weil ich sonst zerbreche.
Vor einigen Tagen habe ich etwas getan, was mich beschämen müsste.
Etwas, das ich nie für möglich gehalten hätte.
Ich habe eine winzige Kamera bestellt – so klein, dass sie kaum zu entdecken ist.
Heimlich habe ich sie in Claras Zimmer versteckt, in einer Ecke, die unauffällig ist.
Warum? Ich weiß es nicht.
Vielleicht aus einer verzweifelten Sehnsucht, sie besser zu verstehen.
Zu sehen, was aus meiner kleinen Schwester geworden ist.
Ich beobachte sie jetzt manchmal live, wenn sie allein ist.
Sie weiß es vielleicht, vielleicht auch nicht.
Aber ich sehe sie.
Ihr Körper… er hat sich so sehr verändert.
Ihre Schultern sind schmal und doch kraftvoll, fast athletisch.
Ihr Hals ist lang und elegant, ihr Gesicht klarer und schöner als je zuvor, mit weichen, aber deutlichen Konturen.
Dann der Oberkörper.
Die Brüste – sie sind rund, voll und deutlich größer als früher, so, dass sie jeden normalen BH längst sprengen müssten.
Nicht übertrieben oder künstlich, sondern auf eine natürliche Weise prächtig, die jedem Blick standhält.
Ihre Taille ist schmal, beinahe perfekt geformt, ein schöner Kontrast zu ihren breiten Hüften.
Diese Hüften sind deutlich voller geworden, weich und sinnlich, so dass sich eine elegante Sanduhrfigur ergibt, die Frauen bewundern würden.
Unter dem glatten, leicht blassen Teint sieht man die leichten Muskeln an Bauch und Rücken, trainiert, aber nicht zu ausgeprägt – genau richtig, um Kraft und Anmut zu vereinen.
Auch ihre Beine sind länger und stärker geworden, mit einer festen Form, die zeigt, dass sie mehr kann als nur laufen oder rennen.
Ich merke, wie mein Herz rast und mein Atem schwer wird.
Wie mein Körper reagiert – und ich versuche, das zu unterdrücken, wirklich.
Aber diese Triebe… sie lassen sich nicht einfach abschalten.
Ich bewundere sie, jeden Winkel, jede Kurve, jede Bewegung.
Und obwohl ich mich dafür hasse, kann ich nicht anders.
Ich weiß nicht, wie lange ich das noch ertragen kann.
Oder ob ich jemals wieder frei davon werde.
Ich habe Angst.
Vor mir selbst.
Vor dem, was ich geworden bin.
Und doch…
Kann ich nicht aufhören.
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