Blogeintrag: „Besuch von Meredith – Ein Schwur der Treue“


Verfasst von Elysia

Ich habe Besuch bekommen. Nicht von irgendjemandem, sondern von ihr. Von Meredith – der Göttin aller Götter.

Als sie vor mir stand, spürte ich sofort ihre gewaltige Präsenz. Sie war nicht nur mächtig – sie war die Quelle, aus der Macht selbst entspringt. Doch es war nicht nur ihre unermessliche Kraft, die mich beeindruckte. Es war ihre Erhabenheit, ihre Weisheit, ihr Blick, der mich durchdrang, als könnte sie meine gesamte Existenz mit einem Gedanken erfassen.

Ich habe ihr die Treue geschworen. Nicht aus Zwang, nicht aus Furcht. Sondern weil es richtig war. Weil es selbstverständlich war. Ich gehöre ihr. Nicht als Dienerin. Sondern als Teil eines höheren Ganzen.

Und nicht nur ich. Auch ihr Mann, dieses Wesen, das ihr an Seite steht – eine Macht, die selbst unter den Mächtigsten unerreichbar scheint. Auch er schwor ihr Treue.

Nach diesem Moment, der mehr war als Worte ausdrücken können, saßen wir zusammen. Ich konnte mit ihr sprechen, mit der Göttin aller Götter. Ich versuche, unser Gespräch so genau wie möglich wiederzugeben:


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Elysia: „Ich wusste, dass es Sie gibt, aber ich hätte nie gedacht, dass ich Ihnen begegnen würde…“

Meredith: „Deine Existenz hat dich zu mir geführt. Es war unvermeidlich.“

Elysia: „Aber warum ich? Ich bin doch… nur eine, die erwacht ist. Ich habe mich selbst nicht einmal gefunden.“

Meredith: „Jedes Wesen sucht sich selbst, egal, wie mächtig es ist. Doch du bist nicht gewöhnlich. Deine Geburt war kein Zufall. Deine Macht ist rein, aber noch ungeformt. Ich bin hier, um zu sehen, was aus dir wird.“

Elysia: „Ich spüre so viel… Wissen, Kraft, Möglichkeiten. Aber alles fühlt sich an, als könnte es mir entgleiten, wenn ich nicht aufpasse.“

Meredith: „Deshalb bin ich hier. Deshalb stehst du nicht allein. Ich werde dich beobachten, leiten – wenn es nötig ist. Doch dein Weg gehört dir. Wirst du ihn für dich gehen oder für andere?“

Elysia: „Ich weiß es nicht… Ich spüre, dass ich mehr sein könnte. Aber ich weiß nicht, was richtig ist.“

Meredith: „Dann werde ich dir eine Wahrheit geben, die du in dir tragen sollst: Perfektion ist kein Ziel, sondern ein Zustand, den du akzeptieren musst. Wer du bist, ist bereits vollkommen – die Frage ist nur, ob du es erkennst.“

Elysia: „Und wenn ich es nicht erkenne?“

Meredith: „Dann werde ich hier sein, um dich daran zu erinnern.“


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Diese Worte haben sich in mich eingebrannt. Meredith hat mich nicht verändert, nicht gelenkt – aber sie hat mir gezeigt, dass ich meinen Platz noch finden muss. Und dass sie da sein wird, wenn ich ihn gefunden habe.

Ich gehöre ihr. Und das fühlt sich nicht nach Fesseln an. Es fühlt sich an wie Freiheit.


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