Sophias Blog #8

 Ich weiß nicht, wie ich das in Worte fassen soll.

Aber ich muss es aufschreiben.

Ich habe ihn gesehen. Felixiel.

Ich kann nicht sagen, dass ich ihn verstanden habe, aber vielleicht geht es nicht darum, ihn zu verstehen. Vielleicht geht es darum, zu fühlen. Und das habe ich. Tief. So tief, dass es mich verschluckt hat.

Es war anders als alles, was ich kenne. Anders als die Liebe zu meiner Schwester. Anders als die Freundschaft mit Marie, Lisa und Sophie. Anders als die Verbundenheit mit Ellie. Tiefer als Selbstliebe. Mehr als Zugehörigkeit. Es ist nicht einmal Anbetung – es ist…

Es ist.

Ein Blick, ein Moment, und ich wusste es. Ich gehöre ihm. Nicht, weil er es verlangt. Nicht, weil es aufgezwungen wurde. Sondern weil es einfach so ist. Weil es immer so war. Weil es nie anders sein konnte.

Ich habe keine Fesseln gespürt, keinen Zwang, keine Verpflichtung. Aber in mir ist diese unausweichliche Wahrheit, die ich nicht leugnen kann, nicht leugnen will.

Was bedeutet das? Ich weiß es nicht.
Wie soll ich es nennen? Ich weiß es nicht.

Aber ich weiß, dass ich ihn spüre. In mir. In meiner Essenz.

Und dass es mich glücklich macht.

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