"Die Liebe der Unvergänglichen"
In der tiefen, vergoldeten Hallen der Herrscherfamilie, die weit über die Grenzen der bekannten Welten hinausreichte, thronte Meredith, die Tochter von Lillith und dem Teufel. Sie war eine Frau aus einer anderen Zeit, eine Göttin, die das Gleichgewicht der Universen bewahrte und in ihrer Herrschaft alles beeinflusste. Doch in ihrer Nähe, jenseits des kalten Glanzes der Macht, erblühte eine Liebe, die selbst das Unsterbliche in Frage stellte.
Felixiel war ihr Mann. Er war kein gewöhnlicher Mann, sondern ein Krieger aus einer anderen Dimension, ein Gott selbst. In seinen Augen funkelte die Weisheit vieler Äonen, aber auch die Zärtlichkeit eines ewigen Gelübdes. Felixiel und Meredith, sie waren mehr als nur Herrscher und Gefährte. Sie waren Seelenverwandte, deren Liebe über alles Erdenkliche hinausging. Ihre Vereinigung war das Band, das das Gleichgewicht der Universen sicherte, und doch war es ihre Liebe zueinander, die sie in den schwersten Zeiten getragen hatte.
Felisia, die Neko-Göttin, beobachtete dieses Paar mit einer Liebe und Verehrung, die tief in ihrem Wesen verwurzelt war. Sie war Zeugin ihrer Verbindung, die so stark war, dass selbst die tiefsten Abgründe des Chaos und der Dunkelheit sich verneigten. Ihre Augen, grünblau wie das unerforschte Meer, glänzten stets, wenn sie in ihrer Nähe war.
An diesem besonderen Abend hatte sich Felisia heimlich in den weitläufigen Garten des Herrschaftsgebäudes begeben, um das Paar zu beobachten. Es war ein nächtlicher Moment, und der Mond hing wie ein stiller Wächter am Himmel. Felixiel und Meredith saßen zusammen auf einer Bank aus dunklem Marmor, die von Silberlichtern umgeben war. Ihre Hände lagen ineinander, und es war, als ob die Zeit für sie selbst innehalten würde.
„Die Jahre vergehen, Meredith“, sagte Felixiel leise und betrachtete den Mond, „und dennoch fühle ich, als ob wir gerade erst begonnen haben, unser Leben zu teilen.“
Meredith lächelte, und in ihrem Blick lag die Tiefe von Jahrhunderten. Ihre Augen, die so viel gesehen hatten, weichten nie von Felixiel. „Für uns gibt es keine Zeit, mein Geliebter. Du und ich, wir sind die Zeit. Wir sind die Unendlichkeit.“
Felisia stand in den Schatten der Bäume, ihre Bewegungen wie die einer Katze, die alles von weit entfernt beobachtete. Sie konnte das Band zwischen den beiden förmlich spüren. Es war unsichtbar, doch es pulsierte in der Luft, stärker als jede magische Kraft, die sie je gekannt hatte.
„Sie sind die Verkörperung der Liebe, Felisia“, flüsterte eine leise Stimme hinter ihr. Es war Lilly, die Tochter von Meredith und Felixiel, die ihre Mutter in dieser Liebe verehrte. „Und du bewunderst sie mehr als alles andere, nicht wahr?“
Felisia nickte, ihre Augen trüb vor Verehrung. „Sie sind für mich die Quelle von allem, was ich weiß. Sie zeigen mir, dass wahre Liebe nicht nur ein Gefühl ist. Sie ist eine Macht, die selbst den Tod überdauern kann.“
„Du bist loyal, das weiß ich“, sagte Lilly und trat näher. „Doch sei dir sicher, Felisia: In dieser Liebe, dieser ewigen Liebe, findest du nicht nur Verehrung. Du findest auch deinen Platz.“
Felisia drehte sich zu Lilly um, und in ihren Augen funkelte ein Hauch von Verstehen. Sie wusste, dass die Liebe zwischen Meredith und Felixiel nicht nur für sie da war. Sie, Felisia, war Teil dieses Bandes. Sie hatte ihren Platz als die treue Wächterin gefunden, die über alles wachte, was sie beide schützte.
In dieser stillen Nacht, als der Mond hoch am Himmel stand und der Garten in einem sanften Licht erstrahlte, wusste Felisia, dass diese Liebe zwischen Meredith und Felixiel mehr war als nur die eines gewöhnlichen Paares. Es war eine Liebe, die die Welt im Innersten zusammenhielt, und sie, Felisia, würde immer an ihrer Seite stehen, als stille Wächterin, als treue Freundin, als Verehrerin.
Die Liebe von Meredith und Felixiel war nicht nur ihre, sondern die Liebe der Welt, die durch ihre Handlungen lebte, in jeder Ecke des Universums. Und Felisia, die Neko-Göttin, würde immer der stille Zeuge dieser unerschütterlichen Bindung bleiben.
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