Der Golembeschwörer - Kapitel 1 / Teil 1

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Kapitel 1 - Die Herbeirufung


Feriks wachte in einem ihm unbekannten Bett auf. 
Er realisierte die Fremde Umgebung nicht sofort, es brauchte ein Weilchen. 
Doch als er klar denken konnte, war er etwas panisch.
Sofort dachte er an eine Entführung, so suchte er den Raum mit seinem Blick ab.
Dieser wirkte seit Jahren verlassen und ein wenig verfallen.
Jedoch waren die Möbel in einem halbwegs guten Zustand. Zumindest so gut, dass man diese noch nutzen konnte.
Was sollte er tun? Er musste auf jeden fall vorsichtig sein. Seine Entführer müssen auf jeden fall in der Nähe sein.
So bemühte er sich leise zu sein. 
Bevor er jedoch den Raum verlassen konnte, sah er sich nach nützlichen Gegenständen um.
Er sah ein Buch auf einem Tisch, ein Tisch, ein Bett und ein Kleiderschrank. Sonst war der Raum leer.
Das verwunderte ihn etwas, jedoch sah er sich aus Neugier das Buch, welches offensichtlich dort platziert wurde an.
Egal ob es eine Falle war oder nicht, die Neugier war zu groß.
Der Einband war dunkelblau und es war nur ein Wort zu lesen.

GOLEM

Kein normaler Mensch würde ein Buch mitnehmen, doch dieses konnte er zur Not als Waffe verwenden. Darum beschloss er es mitzunehmen. Vielleicht gab es auch ein Hinweis wo er war.
Also ging er noch leise zum Schrank und öffnete diesen.
Dort drin lag einfache Kleidung.
Da er selbst nur seine Unterhose anhatte, weil es Zuhause, durch den Sommer, noch sehr warm war, beschloss er diese Kleidung anzuziehen.
Seltsamerweise passte diese ihn. Es war eine einfache Hose, ein Hemd und kurze Schuhe.
Besser als nichts, denn so konnte er nicht nach draußen gehen.
Ein Blick aus dem Fenster verriet ihm, dass er außer Bäume nichts weiter sah.
So wand er sich der Tür zu, ging auf diese zu und öffnete diese.

Er sah, wie er es aus dem Fenster erkannte, einen dichten Wald vor sich.
Was sollte er tun? Er wusste nicht wo er war und auch nicht wie er nach Hause kommen würde.
Natürlich wollte er nach Hause. Jedem zieht es nach Hause, wenn er woanders wäre.
Kurz bevor er ein Unruhe verfiel erinnerte er sich an das Buch.
"Das Buch." flüsterte er.
Sofort öffnete er es und hoffte Hinweise zu finden.
Doch es beschrieb nur verschiedene Golemarten und wie man diese Erschafft, beschwört und vernichtet.
"Das hilft nicht." meinte er, doch beschloss das Buch nicht wegzuwerfen, sondern zu behalten.
Vielleicht als Waffe oder als Kissen, falls er im Wald übernachten musste.

Kurz sah er sich um, doch erkannte er keinen sichtbaren Weg. So beschloss er auf gut Glück nach vorne zu gehen.
"Irgendwo muss ich ja rauskommen." 
Einfach gerade aus laufen. Irgendwann wird er ein Ziel finden.
"Es sei denn ich bin im Blair Witch Wald." scherzte er.

So lief er eine Weile, und sah außer Bäume, Laub, Gras und ab und zu ein paar Tiere, nichts weiter.
Er hörte immer wieder einige Vögel, wenn auch nicht sehr viele. 
Irgendwie beruhigte ihn das ein wenig. Denn Vögel bedeutete Leben. Und Leben bedeutete auch Sicherheit. Außer es gibt Raubtiere in der Gegend.
Wenn ein Wolf oder anderes Tier in angreifen würde, wäre er am Arsch.

Es dauerte vielleicht eine Stunde bis er endlich einen Weg fand.
"Ein Weg!" sagte er zu sich. "Endlich."
Ein Weg heißt Zivilisation. Und das heißt hoffentlich Rettung.
Nur musste er sich entscheiden, ob er den Weg nach Links oder Rechts folgen würde.
So sah er sich um.
Beide Seiten sahen gleich aus. 
Er versuchte nach Spuren Ausschau zu halten, da er jedoch keine Spuren lesen konnte, wandte er sein Blick wieder ab und ging einfach nach Links. 
Irgendwo musste er ja lang gehen.
"Links." meinte er zu sich selbst und ging dann los.

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