Perfekter Mensch Idee

Die Menschen strebten schon seit langem nach Perfektionismus.
Nach ewigen Leben.
Nach Macht.
Ihre Gier scheint grenzenlos
So wollten Wissenschaftler all das und mehr vereinen.

Irgendwo, mitten im Nirgendwo, unterhalb des Meeresgrundes liegt ein geheimes Labor, welches vor über 10 Jahren errichtet wurde.
Wo genau sich das Labor befindet, kann niemand sagen. Da es nicht nur streng geheim ist, sondern die Personen, die darin eingeweiht sind in dieser Station arbeiten.
Und alles was die Station an Mittel bekommt, bekommt sie von dritter Hand die nicht weiß, wem sie was genau zusendet.

Samstag, der 03.05.XXXX
Ein Wesen, welches an einen Menschen erinnert, sitzt in einem Raum, welches metallisch gekleidet ist, auf den Boden.
Irgendwann, sie wusste nicht genau wann, machte sie die Augen auf und war dort. 
Sie kennt und kannte bisher nur diese Umgebung. 
Groß Genug um sich darin zu bewegen, aber nicht zu groß.
Es war immer gleich war um und immer gleich hell. 
Seitdem sie aufgewacht ist wartete sie. Aber auf was genau? Sie hatte ein unbestimmtes Gefühl, das sie einfach warten müsste.
Nie schlief sie, nie as sie, nie trank sie. Denn all das kannte sie nicht. Sie wartete.

Eines Tages erschien vor ihr ein anderes ich... Es war nicht sie, dennoch fühlte es sich vertraut an.
Doch war es anders als sie und Anfang sprach es. Zumindest bewege das andere ich seinen Mund. Doch sie verstand nicht was er sagte. Auch wenn sie alles hören konnte. Ihr fehlte der Sinn dieser Worte.
Dann spürte sie etwas in sich. Eine beruhigende Wärme. Doch woher kam sie? Von dem anderen ich?
Sie wollte es ergründen und tauchte tiefer in die Wärme, bis sie Schmerz erfuhr.
Das erste mal, dass sie schmerz erfuhr. Sie wusste es war nicht ihr Schmerz. Es war das andere ich das litt. Doch warum? Besorgt sah sie es an. Doch es lächelte nur freundlich, blickte dann wieder traurig. Es legte seine Hand auf ihren Kopf und sagte wieder etwas. Jetzt verstand sie was er sagte: "Werde Glücklich, bis ich dich abholen komme." Nach diesen Worten verschwand er. Aber warum er? Er fühlte sich so an wie sich sich fühlte. Da dachte sie es wäre ein anderes ich.
Doch sie verstand, es war ein anderes ich. Sie war ein anderes er. Nur anders.
In dieser kurzen Zeit fluteten Eindrücke und Wissen in ihren Kopf. Wissen, welches sie zuvor nie hatte.

Sie verstand was er war und was sie war und was ihre Aufgabe war.
Er war ihr Schöpfer, auch wenn andere was anderes glaubten. 
Sie ist nur eine Art von Avatar für ihn. Und doch darf sie selbst entscheiden.
Treue... Verbundenheit... Dass und mehr fühlte sie für ihn.

Zum ersten mal stand sie auf. 
Sie blickte auf die Metallwand und verstand was sie tun musste.
Sie musste von hier verschwinden und in der Welt leben. Wie eine normale Person. Bis er kommt um sie zu holen. Egal wie lange es dauern würde.

Ohne dass ihre Füße Geräusche machte schritt sie auf die Wand zu, stupste sie an und... nichts passiert.
Das war Metall. Sie war also nicht übermächtig. Aber trotzdem war sie stark. 
Sofort legte sie eine Hand auf die glatte kalte Oberfläche und analysierte diese.
"Metall, Legierung... 1 cm dick...  Zerstörung möglich mit Hitze oder Druckkraft." Ihre sanfte und feminine Stimme, war neu für sie. Denn sie hatte zuvor noch nie gesprochen. Und wusste auch nicht welche Wirkung diese auf andere hatte. 
Schnell verdrängte sie andere Gedanken und fing an ihre Kraft einzusetzen um das Metall zu verbiegen.
Und es funktionierte. Zwar war es beinahe Ohrenbetäubend laut, doch sie konnte diesen Metallkäfig entkommen.

Als sie durch das Loch sah, welches sie gerade erschaffen hatte. Sah sie 2 Männer in Uniformen.
Ihr Gehirn sammelte alle Informationen und verarbeitete es schneller als ein Supercomputer.
Geschlecht Männlich.
Körpergröße 180 cm
Körperkraft: Gering
Körperhaltung: erschrocken und...
Die Duftstoffe, sowie der Blutdruck verrieten ihr dass er sie mit Entsetzen und großem Interesse ansah.
Wenn sie es richtig anstellte würde sie ihn als Verbündeten gewinnen können.

Ein kurzer Blick auf den anderen verriet ihr dass dieser eher erregt auf ihre große Oberweite starrte.
Auch mit diesem sollte sie ein leichte spiel haben.

"Ähm... entschuldigt." sagte sie mit unschuldiger Stimme.
Die Endorphinwerte der beiden Männer schossen nach oben.
"Aber... könnt ihr mir bitte helfen. Ich weiß nicht was hier los ist und habe Angst."
Sie versuchte mit ihrer Körpersprache und Mimik, sowie den Einsatz von Körperlichen Duftstoffen und ihrer Stimme die beiden auf ihre Seite zu locken, damit sie ihr halfen.
Und es funktionierte.
"Natürlich.. Wie heißt du denn?" fragte einer der Männer.
Sie kannte sich nicht mit Namen aus, darum laß sie in den Gedanken der beiden Männer.
Erst Oberflächlich.
"Was für geile Titten. Oh man, die werde ich so richtig durchficken. Ist die Geil."
"Vielleicht lässt sie mich ja an sich ran und dann kann ich..."
Sie musste tiefer graben, ohne dass sie es mitbekommen.
"Emily." sagte sie und versuchte ihren Ton etwas unsicher klingen zu lassen.
Zufälligerweise mochten beide diesen Namen. Das wird einfach.
Sie hätte nicht gedacht, dass diese beiden so einfache und primitive Geschöpfe waren.
Sie dachte, sie waren wie er. Wie der andere ich.
Kurz schweiften ihre Gedanken ab, bis sie wieder etwas vernahm.
"Das ist ein schöner Name."
Eine kurzer Blick verriet, dass der eine Geil auf sie war und darum alles tun würde um sie zu ficken.
Und der andere in sie verliebt war und alles tun würde um sie zu schützen.
Arme Kerle. Sie wussten nicht dass sie ihnen weit überlegen war. Auch wenn sie ihre Kräfte nicht ganz entfalten konnte.
An sich müsste sie so stark sein, dass sie einfach raus spazieren könnte oder zumindest...
Ihr kam ein Gedanke. Ein Gedanke welches sie ausprobieren wollte.

Von der einen Sekunde zur anderen verschwand sie aus dem Blickfeld der beiden Männer und wurde nie wieder gesehen...
Als das Personal einige Stunden später vom Ausbruch erfuhr war es in heller Aufregung. Doch bis das passierte, war sie längst entkommen.

Stunden später, über 500 Kilometer entfernt.
Eine junge Frau betrat eine ihr unbekannte Stadt.
Das andere ich sagte: sie soll Glücklich leben. Und so wollte sie das auch machen.
Gespannt darauf was sie nun erwarten würde, blickte sie vorwärts.

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