Isolation

Irgendwo weitab jeglicher Zivilisation, irgendwo im Nirgendwo, lebt eine junge Frau allein in der Natur.

Viele Gerüchte und Legenden existieren in den umliegenden Siedlungen die mehr als 100 Kilometer von ihr entfernt sind.

Sie sei kein Mensch.

Sie hat Kräfte jenseits der Vorstellungskraft.

Sie kann Gedanken lesen und Wünsche erfüllen.


Ab und an kommt es vor dass sich jemand aufmacht um sie zu suchen. Viele kommen zurück ohne sie gefunden zu haben. Wenige kommen nicht mehr zurück. Man vermutet dass die Natur die unglücklichen geholt hat. 

Es heißt aber, eine Person hat sie gefunden und kam wieder zurück. Doch wer genau das war, das kann und konnte niemand sagen.


Diese junge Frau heißt Emily. Sie hat an sich keinen Nachnamen, da sie keinen benötigt.

Sie selbst weiß nicht wie lange sie schon dort lebt. Sie weiß nur dass sie freiwillig die Isolation gewählt hat.

Seitdem sie ihre Kräfte bekam, benutzte und Schaden anrichtete. 

Die Erinnerungen Quälen sie noch ab und an. So hat sie zumindest etwas frieden. So allein...

Anfangs hat sie die Umwelt beeinflusst, bis sie merkte dass auch das Schädlich sein kann. So regenerierte sie alles, bis sie ihre Kräfte kaum noch einsetzte.

Welche Kräfte sie hat? Man sollte eher fragen, welche nicht?

Seit über 30 Jahren sieht sie so jung aus, wie damals als sie die Kräfte bekam. Seit über 28 Jahren lebt sie in Isolation, allein in der Wildnis. Ohne Verlangen auf Wasser, Nahrung und Schlaf.


Ihr Blick ruht in der Ferne. 

Draußen sind es bestimmt -5°C. Vor einigen Jahren waren es noch - 30 °C doch durch die Klimaerwärmung wurde es immer Wärmer. Zwar könnte sie dem entgegen wirken indem sie einfach ausatmete. Aber dann wäre die Erdtemperatur mehr auf - 200°C. Also etwas Wärmer als das Weltall. Jedoch wäre dann jedes Leben unmöglich. Auch könnte sie diesen Planeten so extrem erhitzen, dass es eher zu einer zweiten Sonne wird.

In der Ferne, fast 100 Kilometer entfernt, sah sie wie jemand, mit der Absicht sie zu erreichen, zu ihr lief. Schon wieder einer derer die ihr Glück suchen. Ein Blick in die Gedanken dieses armen Wesens erkannte sie was dieser genau wollte. Nur wenn er sie sehen würde, würde er nie wieder was anderes als sie wollen. Schon so oft, als sie noch nicht in der Isolation lebte, wollte jeder sie haben. Sie ließ andere sich in sie verlieben, indem sie einfach da war und auch Orgasmen bekommen, indem man ihren Körper und ihre Haut sah. Bis sie an Herzstillstand erlitten und vor Lust starben. 

Sie hasst ihre Vergangenheit. Anfangs war es noch toll und sie hat alles ausgenutzt. Doch als die Menschen wie fliegen, wegen ihr, starben, hielt sie es nicht mehr aus.


Ein Blick in ein anderes Dorf, sah sie eine junge Frau die den Wunsch nach einen Teil ihrer Macht sich auf sie aufmachte. 

Arme dumme Wesen. Sie mochte sie nicht. Von Lust und Gier getrieben. Aber niemand kann ihr widerstehen. Ihrer Schönheit, ihrer Erotik, ihrer Macht. Wenn sie wollte könnte sie alles Leben auf diesen Planeten auslöschen. Doch das wollte sie nie. Sie wollte, damals als sie die Kräfte noch nicht hatte, mehr sein als sie war. Doch mit dem Ergebnis hat sie nie gerechnet.

Unverwundbar, ewig jung, unglaublich stark, schnell, schön, und so weiter. Sie wollte mit ihren  Gedanken nicht genau drauf eingehen. Trotzdem trieben ihre Gedanken sie weg. Ihr Körper blieb in der Kälte draußen, welches ihr nichts ausmachte. Doch ihre Gedanken waren in der Vergangenheit.


Lustvolles Stöhnen vieler Männer. Ejakulationen bis zum Tod. Weibliches Gestöhne bis sie verstummen. Inmitten stand sie, sich halbnackt räkelnd. Sie Genoss es.


Ein Geräusch riss sie aus den Gedanken. Ihr Blick fixierte ein Phänomen, welches in der Natur existierte. Etwas was der Zivilisation nicht bekannt ist, und wenn doch dann eher als Urbane Legende. Im normalen Fall kann so ein Phänomen ihr nichts ausmachen. Außer die, die andere verschwinden lassen. Zum Glück, ist sie so eins noch nie begegnet. 

Mit einem Blick auf das Phänomen vernichtete sie es komplett. Sie wollte sehen, wie weit die beiden Personen kommen, bevor sie Aufgaben und sie zurück kehrten.


Es vergingen Tage und beide gingen mehr oder weniger auf sie zu. 

Der junge verirrte sich etwas, doch blieb er so ungefähr auf dem Weg.

Tatsächlich wird die junge Frau eher ankommen. Die Arme, sie wird wegen ihr ihren Verstand verlieren.


Und tatsächlich kam die junge Frau eher an. Der junge Mann würde noch ein paar Stunden brauchen.

"Hallo?" rief die junge Frau.

Eine Stimme, die schöner war als alles was sie kannte antwortete ihr "Ja?"

Kurz stockte sie, denn ihr Herz verliebte sich in diese Stimme. "wow." flüsterte sie.

"Ich..." fing sie an um sich zu erinnern warum sie hier war.

"Ich weiß warum du hier bist"

Die Stimme ist wirklich das schönste was sie jemals hörte. All ihre Sinne richteten sich darauf und all ihr Verlangen auch. Sie wollte die Person besitzen, die die Stimme gehörte. Also ging sie dem Haus näher. Mit jedem Schritt verstärkte sich ihr verlangen. Ihre Lust, ihre Gier. Bis ihre Vagina voller Lust ihren Saft absonderte. Sie begann zu sabbern, ihr Gehirn verlangte nur noch nach eines. Diese Stimme, diese Person. Sie griff zur Tür, wollte sie öffnen, schaffte es aber nicht. Schnell wurde sie panisch. Etwas stand zwischen ihr und ihrem Ziel. Wild rüttelte sie an der Tür. Sie musste sie aufbekommen. 

Emily seufzte. Auch diese junge Frau konnte dies hören. Und allein dieses seufzen stimulierte genau diese Fremde, dass ihr Körper Lust und Orgasmen die so heftig und so vielschichtig waren, dass ihr Gehirn das nicht verkraftete und abschaltete. Sie wurde Ohnmächtig.


Es dauerte einige Zeit, an dem der junge Mann diese Hütte erreichte. 

Er kniete sich auf den kalten Boden und sagte nur: "Meine Familie ist krank. Bitte heile sie. Ich gebe dir alles was du Verlangst."

"Geh zurück und finde deine Familie Gesund vor." flüsterte Emily so leise dass er nicht von ihrer Stimme verführt würde, doch so laut dass er es hören konnte.

Als er es vernahm nickte er und ging wieder zurück.


Die junge Frau wachte in einem Bett auf, sie war gefesselt. Verwirrt blickte sie sich um bis sie das schönste und erotischste Wesen sah, was sie jemals gesehen hatte. Sofort spielte ihr Körper und ihre Lust verrückt. Ihre Vagina weitete sich, ihre Augen fixierte diesen Körper. Ihr Mund schrie "Fick mich! Fick mich!" Alles an ihr wollte sie. Endorphine schossen durch ihren Körper, als wäre sie auf den härtesten Drogen überhaupt. Bis alles um sie herum schwarz wurde.


Dann wachte sie wieder auf. Sie konnte sich nicht erinnern wo sie war um wie sie dorthin gekommen ist und auch nicht was passiert ist. Sie erkannte ihr Dorf, doch fragte sie sich warum sie hier draußen lag? Also stand sie auf und ging wieder nach Hause.

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